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Rom prüft Wunder von Johannes Paul II.

Am Freitag beginnt in Frankreich die erste Untersuchung über ein mögliches Wunder von Johannes Paul II. Es handelt sich um eine Ordensfrau, die von Parkinson geheilt wurde.

Msgr. Slawomir Oder, der von der Diözese Rom zum Postulator für den Seligsprechungsprozess des Wojtyla-Papstes bestellt wurde, werde am Donnerstag in eine nicht genannte französische Stadt reisen und mit dortigen Erzbischof Kontakt aufnehmen. Das teilte sein römisches Büro laut Kathpress mit.

Dem Vernehmen nach handelt es sich um eine junge französische Ordensfrau, die wie der verstorbene Papst an Parkinson litt und auf unerklärliche Weise komplett geheilt wurde. Der Vorgang und die Untersuchungen werden von der Kirche vertraulich behandelt.

Die Normen für ein Seligsprechungsverfahren sehen vor, dass auf Fürbitte und Vermittlung des Kandidaten nach dessen Tod ein Wunder zustande gekommen ist. In den allermeisten Fällen handelt es sich um Heilungswunder.

Mit Zustimmung von Papst Benedikt XVI. ist das Seligsprechungsverfahren für seinen Vorgänger bereits im vergangenen Juni eröffnet worden – ohne die übliche fünfjährige Wartezeit.

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