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Rom: Massenandrang zum Auftakt

Hunderte Menschen bejubelten am Freitagabend die australische Schauspielerin, Nicole Kidman, die das erste Filmfestival in Rom eröffnet hat. Bilder aus Rom 

Tausende Filmbegeisterte stürmten das Musikauditorium von Renzo Piano, wo die Premiere von Kidmans Film „Fur“ über das Leben der amerikanischen Fotografin Diane Airbus gezeigt wurde. In einem eng anliegenden hellroten Kleid verteilte Kidman Autogramme auf dem roten Teppich zum Eingang und ließ die Premierengäste über eine halbe Stunde lang warten.

Rom versinkt im Hollywood-Fieber. Hunderte Jugendliche warteten am Samstag vor dem noblen Hotel de Russie unweit der Spanischen Treppe in der Hoffnung, den US-Star Richard Gere zu sehen, der in Rom den Film von Lasse Hallströn „The Hoax“ vorstellt. Zu den am heftigsten umworbenen Stars am Tiber zählen auch Leonardo Di Caprio und der Regisseur Martin Scorsese, der am Sonntag seinen jüngsten Streifen „The Departed“ vorstellen wird.

Am Samstag wurde der Presse der Film „N“ (Ich und Napoleon) mit Daniel Auteuil vorgestellt. In der italienisch-französisch-spanischen Produktion tritt auch Monica Bellucci auf. Auteuil spielt im Film des italienischen Regisseurs Paolo Virzó die Rolle Napoleons, der auf der Insel Elba im Exil lebt. Hier lernt er einen jungen, revolutionären Lehrer kennen lernen, der ihn zunächst ermorden will, nach besserem Kennenlernen mit dem „Tyrann“ jedoch auf seine Pläne verzichtet. Der Film erhielt lang anhaltenden Applaus.

Der Erfolg des Debüts des bis 21. Oktober laufenden Filmfests in der Ewigen Stadt nährt Rivalitäten mit dem Festival von Venedig. Der Bürgermeister der Lagunenstadt, Massimo Cacciari, bezeichnete das Event in Rom als „Festival der Banken“, da mehrere bekannte Kreditinstitute das erste Filmfest finanziert haben. „Eine Bank hat drei Millionen Euro für das Fest zur Verfügung gestellt. Ich muss mich mit weniger Mitteln begnügen. Das Filmfestival, ein Element der Biennale, ist eine staatliche Einrichtung. In keinem Land werden zwei Filmfestivals finanziert. Der Staat muss entscheiden, wen er finanzieren will“, kritisierte Cacciari.

Der römische Bürgermeister, Walter Veltroni, der zu den Initiatoren des Filmfests in Rom zählt, versuchte die Polemik zu beruhigen. „Wir haben uns stark engagiert, um Geldmittel für dieses Fest zu finden, das eine Chance für das ganze Land ist. Wir dürfen keine Angst vor neuen Initiativen haben, die das Kino unterstützen“, meinte Veltroni.

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