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Rom: Mann stirbt an Viagra-Überdosis

Ein 49-jähriger Römer ist offenbar an einer Überdosis der Potenzpille Viagra gestorben. Nach Sex mit seiner Freundin wurde der Mann wegen eines Herzinfarkts ins Spital eingeliefert.

Dort starb er, bevor er behandelt werden konnte. Die Ärzte sprachen in diesem Fall von übermäßigem Viagra-Konsum. Das Mittel ist für Männer verboten, die wegen Herz- und Kreislaufproblemen mit nitrathaltigen Medikamenten behandelt werden. Noch unklar ist, ob der Römer bereits an Herzproblemen gelitten hatte.

Ärzte warnen, dass auch immer mehr Jugendliche das Medikament einnehmen, um ihre sexuellen Leistungen zu steigern. „Viagra ist ein Medikament, das nur unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden sollte“, sagte der Urologe Dario Fontana. Das Mittel wird aber auch im Internet und ohne Rezept verkauft.

Seit 1998 wurden in Italien durchschnittlich 2.960 Tabletten mit dem Wirkstoff Sildenafil pro 1.000 Italiener im Alter über 40 Jahren eingenommen. Die Stadt, in der am meisten Viagra verbraucht wird, ist Rom, in der seit 1998 4.790 Tabletten pro 1.000 Einwohner über 40 Jahren konsumiert wurden.

In Italien macht der Produzent des Medikaments, der US-Pharmakonzern Pfizer, damit einen Umsatz von 42 Millionen Euro pro Jahr. „Der Markt der Potenzmittel expandiert. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres ist der Umsatz um 20 Prozent gewachsen“, betonten italienische Experten.

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