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Robert Wise gestorben

Der vierfache Oscar-Preisträger Robert Wise, der unter anderem die Hit-Musicals "West Side Story" und "The Sound of Music" ("Meine Lieder - Meine Träume") inszenierte, ist tot.

Er starb am Mittwoch in einem Spital in Los Angeles an Herzversagen, teilte Filmagent Lawrence Mirisch der „Los Angeles Times“ mit. Am Samstag habe Wise noch mit Freunden seinen 91. Geburtstag gefeiert, sagte Mirisch.

Der Regisseur von 40 Filmen brachte fast jedes Genre auf die Leinwand – vom Musical bis zum Science-Fiction-Thriller („Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All“, 1970), vom Gruselklassiker („Der Leichendieb“, 1945) über Komödien („Kein Platz für feine Damen“, 1957) und Monumentalstreifen („Der Untergang von Troja“, 1956) bis zum Katastrophenfilm („Die Hindenburg“, 1974).

Wise hatte sich in den dreißiger Jahren vom Laufburschen beim Studio RKO zum Toncutter und dann zum Filmschnitt hochgearbeitet. Orson Welles heuerte Wise als Cutter und Assistenten für „Citizen Kane“ an, den viele bis heute als besten Film aller Zeiten betrachten.

Die Oscar-Akademie verlieh Wise 1967 eine Ehrentrophäe für sein Lebenswerk. 1992 überreichte ihm der damalige US-Präsident George Bush die begehrte Nationalmedaille für die Künste. Mit dem „Life Achievement Award“ erhob ihn das amerikanische Filminstitut 1998 in die Reihe der wichtigsten und verdienstvollsten Regisseure Hollywoods.

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