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Risikoforscher zu Temelin

Das am Leck im Primärkreislauf des tschechischen Kernkraftwerkes Temelin sei "nichts, wo man zuschauen kann", erklärte der Risikoforscher Wolfgang Kromp von der Uni Wien.

Das ausgetretene Kühlwasser sei zwar „sicher ordentlich verstrahlt“, auf der anderen Seite sei die „Anlage aber kein Sieb“. Für eine Einschätzung der Auswirkungen der Panne ist es laut dem Professor zu früh, da der genaue Austrittsort im Primärkreislauf nicht bekannt ist.

Kromp nimmt an, dass weniger als ein Prozent des Kühlwassers ausgetreten ist. Nach Angaben des Anti-Atom-Beauftragten des Landes Oberösterreich, Radko Pavlovec, betrug die Menge 3.000 Liter. Kromp vermutet, dass die ausgetretene Flüssigkeit mit Spezialsaugern aufgefangen und danach einer Reinigungsprozedur unterzogen wird. Die Dekontaminierung erfolgt durch Verdampfen, Spülen und chemische Reinigung. Das gesamte Kühlwasser werde regelmäßig dieser Prozedur unterzogen, so Kromp.

Der Sprecher von Umweltminister Josef Pröll (V), Daniel Kapp, hatte gegenüber der APA festgestellt, dass es durch das Leck zu keiner Gefährdung von Umwelt oder Menschen gekommen sei. Aus dem Reaktor sei keine Radioaktivität ausgetreten.

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