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Ringen um Kauffmann-Zukunft

Hörbranz - Für einen Überraschungseffekt im Übernahme-Poker um die in Konkurs gegangene Hörbranzer Bettfedernfabrik Kauffmann sorgte die Hypo-Landesbank.

In letzter Minute legte sie ein Angebot nur für die Immobilie (Grundstück und Gebäude), das mit 6,2 Millionen Euro weit über den von den anderen Interessenten gestellten Angeboten für die Übernahme des ganzen Werkes liegt.

Drohendes „Aus“

„Sollte das Angebot der Hypo zum Zug kommen, worauf vieles hindeutet, dann würde dies vermutlich das Aus für die Bettfedernfabrik Kauffmann am Standort Hörbranz bedeuten. Damit wären aber auch die 90 Arbeitsplätze der dort Beschäftigten verloren. Wäre der Querschuss der Hypo nicht gekommen, wäre die Übernahme morgen über der Bühne gewesen. Das hätte uns am Markt wegen des bevorstehenden Herbstgeschäftes sehr gut getan.“ So Werner Alfare, als Verkaufsleiter in der Führungsspitze von Kauffmann.

„Ich spreche aus Sorge um die Arbeitsplätze meiner Kollegen“, so Alfare weiter. Er weiß, dass mögliche Übernehmer die gesamte Belegschaft weiterbeschäftigen wollen. Das Unternehmen hätte am Standort Hörbranz durch einen „Neustart“ eine positive Zukunft. Denn jetzt könnten die Belastung durch Betriebs pensionen (der bisherigen deutschen Gesellschaft, die auch in Konkurs ist, sowie Zinsen und Tilgungen für den seinerzeitigen Neubau abgestreift werden. Neue Konditionsvereinbarungen im schwierigen deutschen Markt brächten zusätzlich verbesserte Deckungsbeiträge, so Alfare.

Geldhahn zugedreht

Die Hypo-Vorarlberg ist die Hausbank der Bettfedernfabrik Kauffmann. Nachdem die Hypo den Geldhahn zugedreht hatte, musste das Unternehmen wie in den „VN“ berichtet, Konkurs anmelden. Der Masseverwalter, Rechtsanwalt Lukas Pfefferkorn, wollte dazu gestern nicht Stellung nehmen. LH Sausgruber, oberster Vertreter des Eigentümers Land an der Hypo, will die heutige Sitzung des Gläubiger- Ausschusses abwarten und dann entsprechende Gespräche führen. Dabei stehe die Erhaltung von Arbeitsplätzen im Vordergrund, sagte er.

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