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Ringen um die Olympia-Tickets

Die Normen des Österreichischen Olympischen Comités (ÖOC) haben sich für die meisten Anwärter auf einen der Olympia-Startplätze für Turin 2006 bisher als eine übergroße Hürde erwiesen.

45 Tage vor den Winterspielen (10. bis 26. Februar) haben nur Alpine sowie die Rodler Sonja Manzenreiter und Tobias und Markus Schiegl die Limits (meist Top-5-Plätze im Weltcup) vollständig erfüllt. ÖOC-Generalsekretär Heinz Jungwirth wollte vorerst niemanden zum Fixstarter erklären, er erwartet dennoch ein rund 80-köpfiges Team. Die „halbe Miete“ auf Turin haben zwei Vorarlberger: Bobpilot Jürgen Loacker und Eiskunstläufer Viktor Pfeifer.

„Es besteht kein Grund zur Panik. Vielleicht läuft die Aufbauarbeit diesmal etwas anders“, meinte Jungwirth, nach dessen Meinung die Leistungen der Aktiven „noch nicht gefestigt“ sind. Spitzenplätzen würden immer wieder schwächere Resultate folgen. „Daher muss man noch zuwarten“, sagte der Missionschef der ÖOC-Delegation im Piemont.

Der ÖOC-Vorstand wird am 30. Jänner über die Nominierungen entscheiden, an diesem Tag muss in Turin namentlich genannt werden. ÖOC-Sportdirektor Matthias Bogner wird die Resultate vorlegen und argumentieren. „Wir wollen ein qualitativ hochwertiges Team, natürlich wird man die Zukunfts-Perspektiven der Athleten berücksichtigen.“

Betreuer-Engpässe

Nicht dabei ist diesmal das im Qualifikationsturnier gescheiterte Eishockey-Team. Das hat auch negative Auswirkungen auf die übrigen Sportarten, denn bei der Entsendung von Betreuern gilt die Quote 1:1 zu Aktiven. Weil die 23 Eishockey-Spieler ungleich weniger Betreuer brauchten, haben andere Sparten zuletzt profitiert. „Daher wird es jetzt in Turin für manche Verbände eng“, erklärte Bogner.

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