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Ringen: AC Hörbranz verlor Ländlederby

AC Hörbranz verlor gegen KSV Götzis mit fünf Punkten Differenz.
AC Hörbranz verlor gegen KSV Götzis mit fünf Punkten Differenz. ©Thomas Knobel

Bundesliga, Meister-Play-off, 2. Runde

TK AC Hörbranz – KSV Götzis I 24:29 (14:14)

HS-Turnhalle, 400, SR Heiss (T)

1. Durchgang (Freistil): 55 kg: Tunc – Steigl 4:1; 120 kg: Jeglic – Hörmann 1:3; 60 kg: Azhiev – Simon Kathan 3:1; 96 kg: Kemal Tajic – Vyshar 0:4 (SN); 66 kg: Simon Schuh – Andreas Nagel 0:4 (AG); 84 kg: Haris Tajic – Zaurbekov 3:1; 74 kg: Thomas Dravits – Matthias Kathan 3:0

2. Durchgang (Greco): 55 kg: Tunc – Steigl 4:0 (SS); 120 kg: Kemal Tajic – Hörmann 3:0; 60 kg: Molnar – Simon Kathan 3:1; 96 kg: Frank Bentele – Dajka 0:4 (SN); 66 kg: Simon Schuh – Thomas Kathan 0:4 (AG); 84 kg: Metzler – Simon Häusle 0:3; 74 kg: Dravits – Matthias Kathan 0:3

Kampffolge: 4:1, 5:4, 8:5, 8:9, 8:13, 11:14, 14:14, 18:14, 21:14, 24:15, 24:19, 24:23, 24:26, 24:29

Meister-Play-off-Tabelle

1. AC Wals I 2 2 0 0 76:30 4

2. KSV Götzis I 2 2 0 0 73:34 4

3. TK AC Hörbranz 2 0 0 2 45:58 0

4. KSK Klaus I 2 0 0 2 19:91 0

Erklärung: Die beiden Erstplatzierten nach dem Meister-Play-off bestreiten das Finale in einem Hin- und Rückkampf (21.11. bzw. 28. November 2009)

Nächste Runde (24.10., 20 Uhr)

KSV Götzis I – AC Wals I

KSK Klaus I – TK AC Hörbranz

Hörbranz. Es bleibt dabei: AC Hörbranz kann gegen Ländle-Konkurrent KSV Götzis in der Ringerbundesliga einfach nicht gewinnen. Erst zwei Siege stehen für die Leiblachtaler in der langen Vereinsgeschichte zu Buche. Der letzte Erfolg von Hörbranz liegt schon vier Jahre zurück. Diesmal waren die Leiblachtaler nahe dran das Götzis-Trauma zu beenden. Nach zehn von vierzehn Kämpfen führte die Metzler-Staffel vor 400 Zuschauern mit 24:15-Punkten und es fehlte zu einem Heimsieg nicht mehr viel. Hörbranz-Coach Walter Metzler hätte es gegen Simon Häusle dann selbst richten können, aber der Götzner hatte das bessere Ende für sich. Auch Greco-Spezialist Matthias Kathan ließ im allerletzten Kampf nichts mehr anbrennen und gewann gegen Freistiler Thomas Dravits klar nach Punkten. Doch für den Rückkampf und die Finalteilnahme ist alles offen. Hörbranz muss fünf Punkte wettmachen. Spannend war das Ländlederby zwischen Hörbranz und Götzis allemal, ehe der Favorit als Sieger feststand. Hörbranz und Götzis konnten jeweils sieben Kämpfe für sich entscheiden. „Wir haben die kompaktere und ausgeglichenere Mannschaft, das hat letztendlich auch den Ausschlag für den knappen Sieg gegeben“, war Götzis-Trainer Michael Häusle nach dem 29:24-Erfolg hochzufrieden. Götzis steht mit dem Punktemaximum von vier Zählern nur wegen der schlechteren Differenz gegenüber Rekordmeister Wals auf dem zweiten Tabellenplatz. Enttäuscht zeigte sich Hörbranz-Trainer Walter Metzler: „Wir haben trotz zweier geschenkten Siegen (66 kg) und den drei verschenkten Punkten bei den Einzelsiegen fast die Sensation geschafft. Es ist noch alles drin im Retourkampf und wir kämpfen bis zur letzten Sekunde um unsere Chance auf den Finalplatz.“ Vor allem die unnötigen Punkteverluste von den Siegringern Tunc, Azhiev und Molnar tun den Leiblachtalern in doppelter Hinsicht weh. Laut Metzler hat Hörbranz auch im Meisterjahr 2005 in Götzis noch das schier Unmögliche erreicht. Bitter, dass man auf Eigenbau Sebastian Stöckeler und Marc Bock verletzungsbedingt verzichten muss. Überraschungen gab es im Prestigeduell zu genüge. Die größte Sensation lieferte Kemal Tajic mit dem Sieg gegen Lukas Hörmann in der Stilart Greco.

Thomas Knobel

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