Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Ring frei für den Kampf um die Nummer eins

©Shourot
Das 16. Oberhaus-Duell zwischen Altach und der Austria elektrisiert die heimischen Fans.
Umfrage zum Ländle-Derby
Liveticker: Altach vs. A. Lustenau
Liveticker: FC Lustenau vs. WAC
Die Tabelle der Erste Liga
Die Spiele der Erste Liga

Vorhang auf zum ersten Ländle-Derby in der neuen Erstliga-Saison. Die beiden erfolgreichsten Vorarlberger Klubs der vergangenen fünf Jahre steigen in den Ring. Es ist das Duell einer runderneuerten Altacher Mannschaft gegen eine eingespielte Truppe aus Lustenau, der durch ihren neuen Trainer frisches Leben eingehaucht wurde. Spannung ist garantiert, auch aufgrund der einzelnen Spieler mit ihren Geschichten. So war für Alt­ach-Torjäger Patrick Seeger (24) die Austria das Sprungbrett in den Profifußball. Und der Kärntner Christoph Stückler (31) fand über die Austria und Altach im Ländle eine neue Heimat.

SCR ALTACH: Patrick Seeger

Was hat Altach, was der Austria fehlt?

Patrick Seeger: Was kann ich sagen? Wir haben die besseren Einzelspieler und in Summe die spielerisch stärkere Mannschaft.

Warum steht die Austria am Ende vor Altach?

Seeger: Wie gesagt, wir sind eine spielstarke Mannschaft und haben eine super Kameradschaft. Und wenn wir uns, wie in der Vorwoche, von Montag auf Freitag so gewaltig steigern, dann haben wir die große Chance, am Ende ganz oben zu stehen.

Was bedeutet für Sie das neue Spielsystem in Altach?

Seeger: Auf jeden Fall eine Umstellung. Beim FC Lustenau haben wir abwartend agiert, in Altach agieren wir, machen wir von Beginn an viel Druck. Ich merke selbst, dass ich meine Spielweise umstellen muss. Aber auch, dass ich mich immer besser hineinfinde.

Ihre Erinnerungen an die gemeinsame Zeit bei der Austria?

Seeger: Mit Christoph bin ich immer gut ausgekommen. Er ist ein freundlicher, netter Typ, der für jeden Spaß zu haben ist. Sportlich zählt er für mich zu den besten Verteidigern der Liga. Er ist sehr robust und für jeden Angreifer ist es ungut, gegen ihn zu spielen.

Die Statistik spricht für Altach. Wird sich daran etwas ändern?

Seeger: Daran wird sich heute sicherlich nichts ändern. Ich bin überzeugt, dass wir drei Punkte einfahren werden. Warum? Ganz einfach: Weil wir ein Tor mehr schießen als die Austria.

Klappt es heuer für Sie mit der Torjägerkrone?

Seeger: Daran verschwende ich keine Gedanken. Im Vordergrund steht unser gemeinsames Ziel. Wir wollen Meister werden, ob ich dazu sieben oder zehn Tore beisteuere, ist letztendlich egal.

SC AUSTRIA LUSTENAU: Christoph Stückler

Was hat die Austria, was Altach fehlt?

Christoph Stückler: Wir haben das eingespieltere Team. Bei Altach müssen sich die „Neuen“ erst integrieren. In punkto Strukturen ist Altach einen Tick professioneller.

Warum steht die Austria am Ende vor Altach?

Stückler: Hoffentlich. Wenn wir unsere Auswärtsschwäche der letzten Jahre ablegen können, dann sieht es gut aus, dass wir Altach diese Saison Paroli bieten können. Ich denke, beide verfolgen ein ähnliches Ziel und das laute: am Ende ganz oben zu stehen.

Wann klappt es für Sie mit dem ersten Tor gegen Altach?

Stückler: Ich hoffe heute. Im letzten Derby, das wir leider 1:2 verloren haben, war ich mit einem Kopfball an die Stange schon nahe dran.

Ihre Erinnerungen an die gemeinsame Zeit bei der Austria?

Stückler: Eine sehr gute. Patrick war immer ein witziger Typ. Obwohl noch jung, hat er sich schnell in die Mannschaft gespielt und erzielte dann im zweiten Jahr einige Tore. Leider hat er sich nach seinem Wechsel in Salzburg zwei Mal schwer verletzt. Er ist ein brandgefährlicher Stürmer. Wir haben heute noch ein sehr gutes Verhältnis – während dem Spiel wird sich das in Grenzen halten.

Die Statistik spricht für Altach. Wird sich daran etwas ändern?

Stückler: Wir werden alles daran setzen, um nachzubessern. Unser Ziel sind drei Punkte. Wir haben in zwei Partien sechs Punkte geholt, auch wenn nicht alles Gold war, was glänzte. Wir kommen mit breiter Brust.

Was hat der Trainerwechsel bewirkt?

Stückler: Es ist alles etwas lockerer, ohne dass die Disziplin fehlt. Unser Trainer kann sich gut in einen Spieler hineinleben.

 

Kogler: “Leichter wird es nicht”

FC Lustenau empfängt Tabellenführer WAC – und kämpft mit Verletzungssorgen.

Der dritte Spieltag der hat es aus Ländle-Sicht in sich. In Altach kämpfen die Rheindörfler gegen Austria Lustenau um Punkte, und im Reichshofstadion bekommt es der FC Lustenau mit dem derzeitigen noch ungeschlagenen Leader der Tabelle, WAC/St. Andrä zu tun. Mit Sicherheit kein leichtes Unterfangen für die Truppe von FC-Coach Hans Kogler. Musste man ja die empfindliche 2:4-Niederlage bei der Vienna aus der letzten Runde verarbeiten. „Eine wirklich dumme Niederlage in Wien. Denn mit der ersten Halbzeit war ich echt zufrieden. Nur so wie wir uns im zweiten Durchgang präsentierten, geht einfach gar nicht,“ so Kogler.

Positiv ans Werk gehen

Daher lautet die Devise für das Match heute: Erste Halbzeit gegen Vienna im Kopf behalten, den Rest vergessen. „Denn darauf kann man aufbauen. Wenn wir es heute schaffen, solch eine Leistung über einen längeren Zeitraum zu bringen, können wir mit jedem Gegner in der Liga mithalten. Auch mit dem WAC,“ bringt es der Chefcoach des FC auf den Punkt. Verzichten muss er aber auf David Witteveen. Der Stürmer zog sich eine Zerrung im Oberschenkel zu. Auch Simon Vanderhoeght ist fraglich. Der Mittelfeldspieler laboriert an einem Schlag auf den Oberschenkel. Über einen Einsatz entscheidet ein Fitnesstest heute Vormittag. Somit ist das eingetreten, was Kogler zum Saisonstart befürchtete: „Wir haben schon einen kleinen Kader, und jetzt fallen auch noch wichtige Spieler aus. Das macht die Situation sicher nicht leichter für uns. Der Gegner mit EWx-FCL-Trainer Bjelica kommt mit breiter Brust. Sechs Punkte und kein Gegentor erhalten. Wie Kogler schon sagte: Leichter wird es nicht.

Umfrage: Wer gewinnt?

Das Ländle ist sich einig: das heutige Derby zwischen Austria Lustenau und SCR Altach darf man auf keinen Fall verpassen. Beim Ergebnis allerdings gehen die Tipps auseinander. Franz Rüf aus Altach drückt natürlich Altach die Daumen und gibt die Prognose 2:0 für Altach ab. Nizo Kavas aus Höchst, denkt, dass Lustenau gewinnt. Stefan Plesa aus Altach: „Ich hab 3:1 getippt für Altach.“ Michael Weffers aus Lustenau: „Es ist einfach schwierig, denn wenn man sich die beiden Mannschaften anschaut sind sie sehr ausgeglichen. Ich kann nur sagen, dass der Bessere gewinnen soll.“

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg Sport
  • Ring frei für den Kampf um die Nummer eins
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen