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Rinderzucht bedroht Amazonas-Regenwald

©SXC
Unternehmen wie Adidas, Nike, Timberland, Clarks, Carrefour, Honda, Gucci oder IKEA profitieren laut Umweltschützern von günstigem Leder aus Regionen in Brasilien, wo für extensive Rinderzucht der Urwald zerstört wird.

Das ist das Ergebnis des umfassenden Reports “Slaughtering the Amazon”, den die Umweltschutzorganisation Greenpeace zu Beginn der zweiwöchigen Bonner UN-Klimaverhandlungen in Sao Paulo veröffentlicht hat.

So werden etwa achtzig Prozent der abgeholzten Urwaldfläche in Amazonien als Weideland für die Rinderzucht verwendet, hieß es am Dienstag in einer Aussendung. Während das Rindfleisch überwiegend in Südamerika selbst konsumiert wird, exportiert man das Leder nach Italien, China und Vietnam. Und dort ließen die großen Schuhfirmen dann auch für den europäischen Markt produzieren.

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