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Räikkönen gewinnt in Spa

Der Finne Kimi Räikkönen hat am Sonntag den Formel-1-Grand-Prix von Belgien in Spa-Francorchamps gewonnen und Ferrari damit im zwölften WM-Lauf den ersten Saisonsieg beschert.
Räikkönen gewinnt in Spa

Für den finnischen Ex-Weltmeister war es der insgesamt 18. GP-Sieg seiner Karriere, der bereits vierte nach 2005, 2006 und 2007 auf dem Ardennenkurs in Belgien.

Knapp hinter dem “Iceman” landete “Pole”-Mann Giancarlo Fisichella sensationell auf Platz zwei. Der 36-jährige Italiener holte damit die ersten WM-Punkte überhaupt für das bisherige Nachzügler-Team Force India. Dritter wurde Sebastian Vettel im Red-Bull-Renault, der Deutsche verbesserte sich in der Fahrerwertung auf Rang drei. Vettel, der zuletzt zwei Ausfälle in Serie zu verkraften gehabt hatte, war der einzige der vier Titelaspiranten, der mit seiner Leistung in Spa zufrieden sein durfte.

WM-Spitzenreiter Jenson Button schied hingegen nach einer Kollision bereits in der ersten Runde aus. In der WM führt der Engländer nach seinem ersten Ausfall der Saison aber weiter mit 72 Zählern relativ komfortabel 16 Punkte vor seinem brasilianischen Brawn-GP-Teamkollegen Rubens Barrichello (56), der in Spa trotz eines Öllecks im Finish noch Siebenter wurde, die Fahrerwertung an. Mark Webber (51,5) blieb als Neunter wie Button punktlos und fiel damit hinter seinen Teamkollegen Vettel (53) auf Platz vier zurück.

Die Entscheidung um den Sieg fiel bereits in Runde eins: Räikkönen schoss dank der zusätzlichen PS durch das Energierückgewinnungs-System (KERS) von Startplatz sechs auf Position zwei vor und überholte bereits in der Auftaktrunde mit KERS-Power auch noch Fisichella. “Ich wusste, dass ich ihn gleich zu Beginn überholen muss, weil wir ja dieselbe Strategie mit zwei Stopps hatten. Und das ist mir gelungen. Schon nach der ersten Kurve war ich dicht an ihm dran, dank KERS bin ich dann neben ihn und dann auch an ihm vorbei gekommen”, wusste Räikkönen, warum er am Ende erstmals seit 27. April des Vorjahres in Montmelo/Barcelona wieder über einen Sieg jubeln durfte.

“Es war ein alles andere als einfaches Jahr für uns. Wir hatten vom ersten Rennen weg einen Rückstand auf die Topteams aufzuholen. In Barcelona (10. Mai, Anm.) haben wir dann einen großen Schritt gemacht, der aber noch nicht groß genug war. Deshalb war mein bescheidenes Ziel für diese Saison, zumindest ein Rennen zu gewinnen”, erinnerte Räikkönen an die lange und mühsame Aufholjagd der “Roten”, um dann noch zu betonen, dass Ferrari auch in Spa nicht das schnellste Auto hatte.

Dieser Tatsache war sich Fisichella bewusst. “Natürlich ist Platz zwei ein tolles Ergebnis, wenn man das erste Mal für ein Team WM-Punkte holt. Doch Kimi hat mich nur wegen KERS besiegt. Und das stimmt mich ein wenig traurig. Denn von den Rundenzeiten her war ich schneller als er, der Sieg war also durchaus möglich”, betonte der Routinier, um den sich Wechselgerüchte zu Ferrari ranken. “Meine ganze Aufmerksamkeit gilt ab morgen dem Rennen in Monza, das ich im Force-India-Overall bestreiten werde”, lautete Fisichellas Antwort auf die Frage, ob er bereits in zwei Wochen für die Scuderia fahren werde.

Da aber der Italiener Luca Badoer, der Ferrari-Ersatzmann für den vor fünf Wochen im Ungarn-Qualifying schwer verunglückten Brasilianer Felipe Massa, erneut nur abgeschlagen 14. und Letzter der gewerteten Fahrer wurde, muss sich der Traditionsrennstall für das Heimrennen ernsthaft etwas überlegen. Vor den Zehntausenden heimischen Fans kann sich Ferrari eine solche Peinlichkeit nicht noch ein drittes Mal erlauben. Außerdem gilt es Platz drei in der Konstrukteurswertung erfolgreich zu verteidigen.

Neben Räikkönen und Fisichella hatte auch der Dritte im Bunde auf dem Podest gut lachen. “Platz drei war nach der schlechten Startposition (acht, Anm.) das Maximum für uns. Außerdem habe ich sechs Punkte auf Button in der WM gutgemacht, so muss es weitergehen”, erklärte Vettel, der auch stolz auf seine eigene Leistung war. “Ich habe keinen einzigen Fehler im Rennen gemacht.”

Endstand Beglien-GP nach 44 Runden a 7,004 km = 308,052 km:
  1. Kimi Räikkönen (FIN)         Ferrari             1:23:50,995 Std.
                                            (Schnittt: 220,430 km/h)
  2. Giancarlo Fisichella (ITA)   Force India-Mercedes +    0,939
  3. Sebastian Vettel (GER)       Red-Bull-Renault          3,875
  4. Robert Kubica (POL)            BMW-Sauber                9,966
  5. Nick Heidfeld (GER)             BMW-Sauber               11,276
  6. Heikki Kovalainen (FIN)       McLaren-Mercedes         32,763
  7. Rubens Barrichello (BRA)   Brawn-Mercedes           35,461
  8. Nico Rosberg (GER)            Williams-Toyota          36,208
  9. Mark Webber (AUS)              Red-Bull-Renault         36,959
10. Timo Glock (GER)                Toyota                   41,490
11. Adrian Sutil (GER)                 Force India-Mercedes     42,636
12. Sebastien Buemi (SUI)        Toro-Rosso-Ferrari       46,106
13. Kazuki Nakajima (JPN)        Williams-Toyota          54,241
14. Luca Badoer (ITA)                 Ferrari                1:42,177

Ausgeschieden: Fernando Alonso (ESP) Renault, Jaime Alguersuari (ESP) Toro-Rosso-Ferrari, Jarno Trulli (ITA) Toyota, Jenson Button (GBR) Brawn-Mercedes, Lewis Hamilton (GBR) McLaren-Mercedes, Romain Grosjean (FRA) Renault

Schnellste Rennrunde: Sebastian Vettel (GER) Red-Bull-Renault 1:47,263 (38. Runde/Schnitt: 235,070 km/h)

WM-Stände (nach 12 von 17 Rennen) – Fahrerwertung:
  1. Jenson Button (GBR)         Brawn-Mercedes        72
  2. Rubens Barrichello (BRA)    Brawn-Mercedes        56
  3. Sebastian Vettel (GER)      Red-Bull-Renault      53
  4. Mark Webber (AUS)           Red-Bull-Renault      51,5
  5. Kimi Räikkönen (FIN)        Ferrari               34
  6. Nico Rosberg (GER)          Williams-Toyota       30,5
  7. Lewis Hamilton (GBR)        McLaren-Mercedes      27
  8. Jarno Trulli (ITA)          Toyota                22,5
  9. Felipe Massa (BRA)          Ferrari               22
 10. Heikki Kovalainen (FIN)     McLaren-Mercedes      17
 11. Timo Glock (GER)            Toyota                16
 12. Fernando Alonso (ESP)       Renault               16
 13. Nick Heidfeld (GER)         BMW-Sauber            10
 14. Giancarlo Fisichella (ITA)  Force India-Mercedes   8
 15. Robert Kubica (POL)         BMW-Sauber             8
 16. Sebastien Buemi (SUI)       Toro-Rosso-Ferrari     3
 17. Sebastien Bourdais (FRA)    Toro-Rosso-Ferrari     2

 Konstrukteurs-Wertung:
  1. Brawn-Mercedes       128
  2. Red-Bull-Renault     104,5
  3. Ferrari               56
  4. McLaren-Mercedes      44
  5. Toyota                38,5
  6. Williams-Toyota       30,5
  7. BMW-Sauber            18
  8. Renault               16
  9. Force India-Mercedes   8
 10. Toro-Rosso-Ferrari     5

Nächstes Rennen: Grand Prix von Italien am 13. September in Monza, wo im Rennen auf dem 5,793 km langen Autodrom im königlichen Park insgesamt 53 Runden bzw. 306,720 km zu absolvieren sind.

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