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Riesenparty bei Red Bull Racing

Die Formel-1-WM 2005 ging am Sonntag nach 19 Rennen mit dem Triumph für Renault und Fernando Alonso zu Ende. 34 WM-Punkte und Rang fünf sorgen für eine positive Bilanz der Debütsaison von Red Bull Racing.

Das Finale der längsten Saison aller Zeiten war auch ein Deja Vu. Wie vor sieben Monate in Australien gab es einen Renault-Sieg, aber auch eine eindrucksvolle Red-Bull-Party, mit der sich der Newcomer aus Österreich standesgemäß von seiner ersten Saison verabschiedete. Zwar ging der Kampf um Platz sechs in der Konstrukteurs-WM gegen BAR-Honda verloren, Motorsportdirektor Helmut Marko bilanzierte aber trotzdem positiv. “Wir haben 34 Punkte gemacht, das ist mehr als Jaguar in drei Jahren.” Zudem war der fünfte Platz zum Abschluss von Christian Klien dank der perfekten Strategie und der beherzten Fahrweise ein mehr als versöhnliches Trostpflaster. “Das ganze Finale, die letzten Rennen waren sensationell”, freute sich der Vorarlberger, der nach der monatelangen Cockpit-Teilung mit Tonio Liuzzi in den letzten fünf Rennen gesetzt gewesen war und 15 der 19 Saisonrennen bestritten hatte. Teamchef Chris Horner lobte Klien: “Brillant!”

“Es war wegen der Cockpit-Teilung keine einfache Saison, weil lange kein Rhythmus zu Stande kam”, bilanzierte Klien. Seit ihm das Red-Bull-Cockpit aber fix gehörte, zeigte der junge Vorarlberger groß auf. Der vierte Startplatz in Japan war ebenso ein Karriere-Highlight wie Platz fünf zum Abschluss in China, damit überholte Klien doch noch Alexander Wurz in der Fahrer-WM.

Red Bull hat derzeit mit David Coulthard, Klien, Vitantonio Liuzzi, Scott Speed und Neel Jani zwar lediglich fünf Fahrer für die zwei WM-Teams (Red Bull Racing und Squadra Toro Rosso) 2006 nominiert, auch Klien ist aber überzeugt, nun seinen Platz neben David Coulthard im Cockpit des großen Bullen-Teams sicher zu haben. Klien: “Es wird mein drittes Jahr. Und ich sehe für Red Bull Racing mit dem Ferrari-Motor wirklich eine sehr gute Zukunft.”

Keine Frage ist, dass Red Bull auch 2006 seine positiven Auftritte in der Formel-1-WM fortsetzen wird. Sonntagabend gab es in Shanghai ein gigantisches Abschlussfest mit 1.500 Gästen in einem provisorischen Bambusdorf am Ufer des mitten durch die Stadt fließenden Huanpu-Flusses.

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