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Rhesi: Naturschutzverbände beantragen Prüfung

Bianca Burtscher vom Naturschutzbund Vorarlberg hat mit vier anderen Umweltverbänden den Antrag auf Prüfung eingebracht.
Bianca Burtscher vom Naturschutzbund Vorarlberg hat mit vier anderen Umweltverbänden den Antrag auf Prüfung eingebracht. ©VOL.AT/Paulitsch
Weil der Naturschutz aus ihrer Sicht zu kurz kommt, beantragten verschiedene bekannte Umweltverbände (darunter WWF) eine strategische Umweltprüfung für das Hochwasserprojekt Rhesi bei der österreichischen Regierung.

Die fünf Naturschutzorganisationen (WWF Österreich, WWF St. Gallen, Naturschutzbund Vorarlberg, Pro Natura St. Gallen-Appenzell, ÖKOBÜRO Wien) schreiben in einer Aussendung, dass sie sich zu diesem Schritt gezwungen sehen, weil die für das Projekt Verantwortlichen zu keiner weiteren Variantenprüfung bereit sind. Die Organisationen hätten konsensorientiert mitgemacht und bekennen sich zu dem Projekt, aber immer nur unter der Bedingung, dass der Rhein möglichst naturnah gestaltet bleibt.

Kritiker vermissen vollwertige Au

Nun kritisieren die Umweltverbände, dass die Abschnitte zu wenig breit und lange aufgeweitet würden. Man müsse möglichst viel Wasser abführen können, sagt Bianca Burtscher vom Naturschutzbund Vorarlberg gegenüber ORF Vorarlberg.

Nach Ansicht der Umweltschützer gibt es derzeit keine vollwertige Au im gesamten Abschnitt. Die fünf Organisationen behaupten, dass ihr Antrag auf Prüfung das 900-Millionen-Euro-Projekt nicht verzögere, denn die Planungen könnten weiterlaufen und rasch adaptiert werden. Ohne diese Prüfung aber könnte man Chancen verpassen - mit möglicherweise fatalen Folgen.

(Red.)

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