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Rheindelta goes e5

Gaißau möchte e5 Gemeinde werden
Gaißau möchte e5 Gemeinde werden ©REW
Gaißau wird e5-Gemeinde

Die Gemeinden Gaißau und Höchst wollen beim Energieprogramm e5 mitmachen.

Gaißau/Höchst. Das Programm e5 läuft seit 1998 und unterstützt Gemeinden und Regionen bezüglich ihrer Energiepolitik. Diese soll nachhaltig, zukunftsorientiert und umweltschonend sein, und möglichst alle vorhandenen Ressourcen nutzen.
27 Vorarlberger Gemeinden sind bereits Mitglieder, nun sollen Höchst und Gaißau folgen. In Gaißau hat der Bürgermeister Reinhold Eberle den Vorschlag auf der letzten Gemeinderatssitzung präsentiert, auf der nächsten im Mai soll dann abgestimmt werden. “Die Chancen sind sehr hoch, dass der Beschluss positiv ausfällt. Ich gehe von einer einstimmigen Entscheidung für die Teilnahme am e5-Programm aus!”, so Reinhold Eberle.

Ist-Analyse
Danach wird ein e5-Team gebildet werden, welches das Energieverhalten in der Gemeinde Gaißau analysieren wird. Neben Verbesserungspotenzial wird in dieser Analyse dann wohl auch so einiges an Positiven aufscheinen, denn die Gemeinde legt schon länger wert auf Energieeffizienz. Seit einigen Jahren sind beispielsweise in den Straßenlaternen Energiesparlampen, und auch die Kiki-Förderung trägt zur Nachhaltigkeit bei.
Momentan wird außerdem die Rheinblickhalle in einem Drei-Jahres-Plan saniert, in den mit der Teilnahme an e5 der Energiespargedanke ebenfalls einfließen soll. So wird überlegt, ob das Warmwasser dort künftig mit Solarzellen produziert werden soll, ebenso werden Maßnahmen für die Heizung geprüft.

Zusammenarbeit mit Höchst
Die Gemeinde versucht also, mit gutem Beispiel voranzugehen, um auch die Gaißauer und Gaißauerinnen zum Mitmachen zu motivieren. Als Teil des e5 Programms würde das noch stärker ausfallen: “Für die Bürger heißt das, dass sie noch stärker als bisher unterstützt werden in Sachen Energie einsparen und Energie besser nutzen. Konkret bedeutet das mehr Förderungen und auch Infoveranstaltungen zum Thema mit einer neutralen Beratung”, sagt Reinhold Eberle. Besonders diese Informationsveranstaltungen werden wahrscheinlich in Zusammenarbeit mit der Nachbargemeinde Höchst stattfinden, die ebenfalls e5-Gemeinde werden möchte. “Wir werden alles, was zusammen möglich ist, auch zusammen machen!”, so der Gaißauer Bürgermeister. Allerdings nur, wenn es auch zweckmäßig ist, denn trotz e5 ist für Reinhold Eberle klar: “Es muss alles einen Sinn machen. Wir werden sicher nicht anfangen, enorme Mittel in Kleinigkeiten zu investieren, nur um vor anderen besser dazustehen!”

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