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Revision gegen Freispruch für Weinrich eingelegt

Nach dem Freispruch für den deutschen Linksextremisten Johannes Weinrich vor dem Berliner Landgericht haben die Opfer Revision eingelegt. Das teilte der Anwalt der Nebenklage, Stephan Maigne, am Mittwoch mit.

Mehr als 20 Jahre nach drei Bomben-Attentaten in Frankreich war Weinrich am Montag mangels Beweisen überraschend vom sechsfachen Mordvorwurf freigesprochen worden. Er sitzt aber bereits wegen eines Anschlags auf das Berliner Kulturzentrum Maison de France in lebenslanger Haft.

Die Berliner Justizverwaltung hatte eine Anhörung des in Frankreich inhaftierten Terroristen „Carlos“, als dessen Rechte Hand Weinrich galt, in Berlin wegen des zu hohen Sicherheitsaufwandes nicht genehmigt. Die Verwaltung habe dadurch eine Lücke in der Beweiserhebung zu verantworten, erklärten die Opferanwälte. Auch der Vorsitzende Richter kritisierte, mit der Nicht-Genehmigung habe ein hochrangiges Beweismittel nicht ausgeschöpft werden können.

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