Retro-Taschenmonster für Weihnachten: Pokémon-Remakes im Game-Test

Die einsteigerfreundlichen Nintendo-Klassiker „Pokémon Strahlender Diamant“ und „Pokémon Leuchtende Perle“ gibt‘s jetzt neu für die Switch.

(Switch) Um die Zeit zum nächsten wirklich neuen Game der Serie („Pokémon-Legenden: Arceus“) zu überbrücken, liefert Nintendo einmal mehr klassische Kost mit Neuanstrich. Die Perlen- und Diamant-Pokémon von 2006 für Nintendo DS wurden vor allem grafisch überarbeitet und lassen Gamer:innen die erste Monster-Safari in die Sinnoh-Region nochmal erleben – diesmal eben auf Nintendo Switch.

Die Geschichte der Originale bleibt unverändert und entspricht dem typische Pokémon-Erlebnis. Als individuell designter Trainer bekommen wir ein erstes Start-Pocket-Monster (wahlweise Chelast, Panflam oder Plinfa) und begeben uns auf die Reise, sie alle einzufangen, Wettbewerbs-Shows zu gewinnen und zum Trainer-Champion zu werden. Dabei trifft man bekannte Figuren wie Professor Eibe und stellt sich dem Team Galaktik. Kern des Gameplays ist wie üblich der Kampf der mutierten Tierchen. Wenn Pokémon gegeneinander antreten, muss man die Stärken und Schwächen gut im Auge haben, um zu gewinnen. Feuer-Pokémon sind beispielsweise besonders anfällig für Wasser. Der Schwierigkeitsgrad der beiden Games ist recht anfängerfreundlich gestaltet.

Alle Pokémons einzusammeln heißt in diesem Fall 151 Stück, wobei man je nach Version in der bunten, aber teils etwas unbelebt wirkenden Landschaft unterschiedliche Arten trifft. In „Strahlender Diamant“ und „Leuchtende Perle“ begegnet man beispielsweise je nach Spiel Dialga oder Palkia.

Die Remakes zeichnen sich vor allem durch die grafische Überarbeitung aus. Der kindliche Anime-Style („Chibi“) passt sehr gut ins Szenario, wird aber nicht allen Fans des pixeligen Originals gefallen. Zusätzlich gibt‘s einige kleine Spielkomfort-Updates moderner Pokémon-Titel, weiters neue Attacken und Pokémon-Unterschlüpfe in den Untergrundhöhlen. Außerdem können Pokémon den Spier:innen nun auf der Reise hinterherlaufen.

Fazit

„Pokémon Strahlender Diamant“ und „Pokémon Leuchtende Perle“ sind gelungene Remakes – schön anzusehen und zu spielen, originalgetreu, aber ohne wirklich gravierende Neuerungen. Wer Lust auf einen astreinen Nostalgie-Trip oder eine launige Nachhilfestunde der Sinnoh-Region vor dem nächsten Teil „Arceus“ im Jänner hat, sollte zugreifen.

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