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Rendi-Wagner abgelöst? Staudinger dementiert

Staudinger über Rendi-Wagner
Staudinger über Rendi-Wagner ©VN / APA
Seit Tagen mehren sich kritische Stimmen um SPÖ-Parteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner. Ablöse-Gerüchte dementiert Landeschef Martin Staudinger.
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Martin Staudinger ist derzeit bei Krisen-Gesprächen in Wien, will sich dort ein eigenes Bild von der Situation machen, wie der "ORF Vorarlberg" berichtet. Es ärgere ihn, dass Rendi-Wagner wöchentlich in der Öffentlichkeit angezählt wird. Er appellierte an die Partei, die Selbstbeschädigung zu beenden. 15 Millionen Euro Schulden und ein Sparprogramm inklusive 23 Kündigungen seien hart, aber notwendig.

"Ich habe eine Aufgabe"

Die aktuelle Situation lasse "niemanden unberührt", sagt Rendi-Wagner. An einen Rücktritt denke sie jedoch nicht: "Mit Verantwortung geht man nicht einfach um wie mit einer Jacke, die man einfach auf einen Nagel hängt, wenn's schwieriger wird. Nein, ich habe Verantwortung übernommen." Sie sei vor einem Jahr mit 98 Prozent zur Vorsitzenden gewählt worden: "Ich habe eine Aufgabe."

Nötig sei nun etwa die Lösung der finanziellen Probleme, um eine starke solide Basis zu haben und gestärkt in die Zukunft zu gehen. Man brauche auch den Mut, eine inhaltliche Erneuerung umzusetzen, befand Rendi-Wagner. Da müsse sich jeder bewegen. Sie plädierte für Geschlossenheit: "Gerüchte und Intrigen bringen niemanden was. Ganz im Gegenteil, die schaden der Sozialdemokratie und jedem einzelnen."

Mit großer Empathie bei der Sache

Die zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures berichtete über die aktuelle Entwicklung bei den Sparmaßnahmen in der Parteizentrale: "Wir haben jetzt ein Vorwarnsystem gestartet, das arbeitsrechtlich notwendig ist." Sie versichere, dass man "sehr verantwortungsbewusst und mit großer Empathie und mit hohem sozialen Gespür" an die Sache herangehen werde. Man bemühe sich, so viele Menschen wie möglich weiter zu beschäftigen.

Rückendeckung für Rendi-Wagner

Bures stärkte der Parteichefin den Rücken. Diese habe in einer schwierigen Phase die Partei übernommen und zwei Wahlkämpfe schlagen müssen - unter "schwierigsten Bedingungen". Sie habe Rendi-Wagner als Frau kennengelernt, die nicht das Handtuch werfe, wenn es schwierig werde: "Ich gehe davon aus, und glaube auch, dass sie in dieser schwierigen Situation dafür sorgen wird, dass wir aus dieser Krise eine Chance machen. Denn die Menschen haben es sich verdient, dass wir uns nicht nur über uns selber unterhalten und Probleme wälzen."

(APA / Red.)

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