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Rekordjahr bei Panneneinsätzen

Rund 670.800 Mal rückten die Pannenhelfer des ÖAMTC im 2009 aus, so die vorläufige österreichweite Bilanz. "Damit war 2009 das einsatzstärkste Jahr seit Clubbestehen", sagt Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe.

Grund für die vielen Pannenhilfe-Leistungen des Clubs waren zwei Kältewellen im Jänner und Dezember sowie Wetterkapriolen im Sommer. Die meisten Pannenhilfen gab es im Jahr 2009 in Wien (152.080), gefolgt von Niederösterreich (114.059), Oberösterreich (99.985), Steiermark (89.870), Tirol (73.998), Kärnten (50.383), Salzburg (40.745), Burgenland (26.321) und Vorarlberg (23.241).

Der einsatzstärkste Monat war der Dezember 2009 mit 81.900 Einsätzen, das waren über 12 Prozent aller Hilfestellungen im abgelaufenen Jahr. “Im Jänner hat gleich einmal eine Kältewelle für Dauerstress gesorgt. Die Jänner-Einsatzzahlen wurden im Dezember aber kräftig getoppt. Da hatten wir mehr als dreimal so viele Einsätze wie an normalen Wintertagen”, erzählt der Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe. “Je kälter es draußen ist, desto heißer glühen in der ÖAMTC-Einsatzzentrale die Leitungen.” Im Juni bescherten zudem Dauerregen und Hochwasser den Gelben Engeln eine wahre Einsatzflut.

“Im vergangenen Jahr haben die ÖAMTC-Pannenfahrer je nach Witterung und Verkehrssituation zwischen acht und 44 Einsätze pro Tag absolviert”, schildert Samek. Das zeigt, wie situationsabhängig und flexibel die Disposition der Pannenfahrer funktionieren muss. “Steht eine extreme Wettersituation ins Haus, werden die Mannschaften vorsorglich aufgestockt”, sagt der ÖAMTC-Experte. In über neun von zehn Fällen wurden liegen gebliebene Fahrzeuge vor Ort wieder fahrfit gemacht. Im Schnitt legte ein Pannenfahrer – je nach Einsatzgebiet (Stadt oder Überland) – täglich zwischen 180 und 460 Kilometer zurück.

Die Hitliste der Einsatzgründe wurde auch 2009 von leeren oder funktionsuntüchtigen Batterien angeführt, gefolgt Motormanagement-Defekten, Aufsperreinsätzen und Kraftstoffanlagen-Problemen. Immer wieder müssen Fahrzeuge nach einem größeren Schaden vom ÖAMTC-Abschleppdienst transportiert werden, im Jahr 2009 zählte man dort 192.796 Fahrten in ganz Österreich, mit Cap oder Lastwagen.

Zwtl.: Wenn Gelbe Engel ihrem Namen alle Ehre machen

Bei manchen Einsätzen brauchen die ÖAMTC-Pannenhelfer ein “besonderes Händchen”, wenn sie nämlich als Kinder- und Tierretter in Erscheinung treten.

Im März verdankte beispielsweise ein Bullterrier auf der A2 (Süd Autobahn) Pannenhelfer Gerhard Liebentritt sein Leben. Der Hund war bei einem Spaziergang vermutlich durch eine Öffnung einer Lärmschutzwand geschlüpft und hatte sich auf die Fahrbahn verirrt. Der beherzte Gelbe Engel – der eigentlich ein wenig Angst vor Hunden hat – lockte das gestresste Tier an und fing es schließlich ein.

Im April befreite ÖAMTC-Pannenhelfer Christian Zettner in Wien einen zweijährigen Buben aus dem Auto. Die Mutter hatte in einer Garage in der Stiftgasse im 7. Bezirk irrtümlich die Türe von ihrem Auto zugeworfen, der Schlüssel lag am Fahrersitz.

In Stockerau musste – ebenfalls im April – der ÖAMTC-Pannenhelfer Michael Gruber ein Auto sogar anheben und die untere Motorraumabdeckung aufschrauben, um eine Katze hervorzuholen. Sie hatte sich auf dem Weg zum Tierarzt dorthin geflüchtet.

Im Juni wurde ein drei Monate alter Labrador versehentlich im Auto eingesperrt, als sein Frauchen schnell Wasser holen wollte. Als sie das Auto nicht mehr öffnen konnte, half wieder Pannenhelfer Christian Zettner. Der Welpe war wohlauf.

In Altholfen (Kärnten) rettete ÖAMTC-Pannenhelfer Johannes Pfennich im September Katze Cindy aus einem Motorraum. Für ihre Rettung musste das Auto teilweise zerlegt werden.

In Vorarlberg war im November eine Hauskatze mehrere Tage im Motorraum eingeklemmt, bis sie schließlich von einem ÖAMTC-Pannenhelfer befreit worden ist.

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