Rekord: Handykosten mit 25.000 Euro

Feldkirch (VN) -  Nach Björn Hölbling aus Feldkirch, der sich erst vor zwei Wochen mit einer Handyrechnung in der Höhe von 15.000 Euro konfrontiert sah, flatterte Skilehrer Willi Mathies aus Stuben eine Rechnung von 24.972,54 Euro ins Haus.

Explodierende Kosten fürs Handy in der Hosentasche sind hierzulande offenbar alles andere als eine Seltenheit. Sowohl Hölbling als auch Mathies sollen exorbitant hohe Datenmengen „konsumiert“ haben.

 
 
Regulierungsbehörde aktiv

Beide Handybesitzer sind mit ihren Rechnungen zur Arbeiterkammer marschiert. Dort wurde die Regulierungsbehörde (RTR) eingeschaltet. „Ich habe bislang zwischen 25 und maximal 100 Euro im Monat an Gesprächsgebühren bezahlt und besitze das Handy nur zum Telefonieren“, schüttelt Mathies seinen Kopf. „Im Internet war ich nie

Insgesamt soll der Stubner als Kunde von A1 450 Datenverbindungen aufgebaut und dabei 7,5 Gigabyte heruntergeladen haben. Ein Einspruch bei A1 wurde mit einem Schreiben lapidaren Inhalts (Faksimile) abgewiesen.Die Daten seien über die SIM-Karte meist an Wochenenden und um Mitternacht hergestellt und korrekt verrechnet worden, schreibt eine Monika Habart von A1. Für den Kunden sei die Rechnung „absolut nicht nachvollziehbar“, übt AK-Konsumentenschützer Paul Rusching erneut Kritik an der Praxis der Mobilfunkanbieter.

„Wie kann es sein, dass ein Multimediapaket mit unlimitiertem Datenvolumen bei A1 monatlich 20 Euro kostet, 7,58 Gigabyte Datentransfer aber 25.000 Euro, nur weil diese Menge über den Vertrag hinausgeht?“ Maßnamen, um Konsumenten vor derartigen Schuldenfallen schützen zu können, seien „dringend gefordert“, betont Rusching. Bei A1 hatte sich auf Anfrage der VN gestern niemand gemeldet.

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