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Reiseverbote für Hooligans

Britische Richter haben über 2.000 englische Hooligans ein Reiseverbot zur Fußball-Europameisterschaft in Portugal verhängt, wie die britische Polizei mitteilte. Die Zahl kann noch steigen, je näher das Turnier rückt.

Das Verbot gelte nicht mehr nur für vorbestrafte Krawalltäter, sondern auch wenn ein begründeter Verdacht zur Teilnahme an Ausschreitungen bestehe. „Wir wollen versuchen, so viele Fans wie möglich, die ein Risiko darstellen, an der Reise nach Portugal zu hindern. Die Reiseverbote haben sich dabei als wirksames Mittel erwiesen”, sagte David Swift, ein Sprecher der für Fußball zuständigen Polizeiabteilung in Großbritannien.

Die Zahl könne sogar noch steigen, je näher das Turnier rücke. Die britischen Polizeibehörden wollen demnach selbst noch 600 weitere Reiseverbote aussprechen. Vor der Euro 2000 in Belgien und den Niederlanden waren nur 100 bereits vorbestrafte Hooligans an der Ausreise gehindert worden. Wegen der Ausschreitungen, vor allem vor dem Gruppenspiel zwischen Deutschland und England, hatte die britische Regierung schärfere Gesetze erlassen.

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