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Reis mitten in der Weltklasse

Seit sieben Jahren ist der Dornbirner Jürgen Reis im Sportkletter-Weltcup unterwegs, nach einem zehnten Platz in Singapur (2002) und dem 15. in Marbella (2006) schaffte der 30-Jährige nun seinen größten Erfolg.

Rang neun beim Masters von Serre Chevalier, einem Einladungswettkampf der besten Kletterer der Welt.

Einladung nicht gelesen

Dabei war schon die Teilnahme ein Erfolg, wie Jürgen lachend erzählt: „Als ich den Brief aus Serre bekommen habe, dachte ich mir, fürs Zuschauen ist mir das zu weit, und habe ihn gleich weggeschmissen.“ Erst, als er zwei Wochen später per E-Mail noch mal zur Anmeldung aufgefordert wurde, klappte es. Die Einladung verdankte er Platz 26 in der Weltrangliste vom Vorjahr, denn heuer lief im Weltcup noch nichts zusammen.

„Als ich angekommen bin und die ganzen Topleute gesehen habe, dachte ich erst, ich bin im falschen Film“, bekannte der Dornbirner, aber nach einem Tag „Akklimatisation“ startete er voll durch. „Mir war klar, dass bei einem solchen Klassefeld nur volles Risiko zählt – und es ist aufgegangen. Einfach genial“, jubelte Jürgen noch zwei Tage danach.

Gleichauf mit dem Idol

Immerhin landete er gleichauf mit seinem Idol Yuji Hirayama, einer absoluten Kletterlegende aus Japan. „Mit Yuji habe ich mich noch nie gemessen – er ist auch mit 38 immer noch ein extrem guter Kletterer“, so Jürgen. Der 30-Jährige weiter: „Aber Yuji ist auch mein Vorbild, ich habe in den nächsten Jahren im Weltcup noch einiges vor.“ Sprachs und machte sich schon wieder auf zum Training – schließlich steigt in acht Wochen die WM im spanischen Aviles, für die Reis schon fix qualifiziert ist.

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