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Reinhold Bilgeri: Zwei neue Filmideen stehen

(VN) Bregenz -  Mit "Der Atem des Himmels" ist Bilgeri in fast allen Kontinenten vertreten. Nächstes Filmprojekt: Welt­umsegler Magellan.
"Der Atem des Himmels": Der große Premierenabend
Reihold Bilgeri: "Der Atem des Himmels"

Exakt vor einem Jahr ging auf der Bregenzer Seebühne die Show ab. Während die Festspiele noch das Ende einer erfolgreichen Saison feierten, wurde vor der „Aida“-Kulisse eine riesige Leinwand aufgezogen. „Der Atem des Himmels“, ein ehrgeiziges Filmprojekt von Reinhold Bilgeri, wurde uraufgeführt. Tausende waren an zwei Abenden dabei. Inzwischen ist die Liebesgeschichte, die der Vorarlberger Musiker, Schriftsteller und Filmregisseur vor dem Hintergrund des Lawinenunglücks im Großen Walsertal erzählt, längst in den Kinos.

90.000 Zuschauer bei “Der Atem des Himmels”

Aber nicht nur das. „Der Atem des Himmels“, gedreht in Vorarlberg, lief bislang auf Festivals in fast allen Erdteilen und wird bis zum Ende des Sommers 90.000 Zuschauer erreicht haben. Für eine österreichische Filmproduktion ist das vergleichsweise viel, zumal Bilgeri nur mit dreißig Kopien starten konnte, während Kollegen in der Branche meistens mindestens die dreifache Anzahl ermöglicht wird.

Dreikönig im Fernsehen

Eine weitere Erfolgsmeldung aus dem Hause Bilgeri (Ehefrau Beatrice und Tochter Laura spielten bekanntermaßen maßgebliche Rollen) betrifft die Tatsache, dass große Fluglinien wie etwa British Airways den Streifen im Programm haben und dass er zum Ende der nächsten Weihnachtsfeiertage ins Fernsehen kommt. ORF, ZDF und die SRG senden den Film am 6. Jänner 2012, also zu Dreikönig.

Magellan und Mähr

Bilgeri ist glücklich über den Ausgang der Verhandlungen, schwebt bei Erinnerungen an die Uraufführung vor einem Jahr immer noch ein wenig auf Wolke sieben, hat sich ansonsten aber schon ins nächste Abenteuer gestürzt. Das allerdings im übertragenen Sinn, denn eines der zwei Drehbücher, die er gerade so gut wie abgeschlossen hat, erzählt die Lebensgeschichte des portugiesischen Weltumseglers Ferdinand Magellan. Im frühen 16. Jahrhundert hat dieser das bislang Unerreichte gewagt. Er hat seinen Forscherdrang dann mit seinem Leben bezahlt, aber letztendlich konnten auch die konservativen Herrscher und Vertreter der katholischen Kirche nicht mehr an einem Weltbild festhalten, das sie lange für unumstößlich hielten. Die Person habe ihn schon als Jugendlicher interessiert, später hat ihn dann ein Text von Stefan Zweig wieder dazu gebracht, sich mit den aufklärerischen Ideen von Magellan zu beschäftigen, so Bilgeri.

Bilgeri ist guter Dinge

Draufgängertum, Philosophie, aber auch Zynismus sind auch Elemente im Roman „Semmlers Deal“ des bekannten Vorarlberger Autors und Wissenschaftlers Christian Mähr. Für den Start der Verfilmung gibt es bereits konkrete Absprachen mit einer Wiener Firma. Bilgeri ist ein erklärter Fan von Mähr und guter Dinge, dass das Drehbuch umgesetzt wird.

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