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Reif für die Insel: Sims Inselgeschichten

Mit Ureinwohnern auf Du und Du: Sims Inselgeschichten.
Mit Ureinwohnern auf Du und Du: Sims Inselgeschichten. ©Waibel
The Sims go on: Nach den erfolgreichen Addons für die zweite Auflage von Sims schickt EA ein eigenständiges Addon ins Rennen, quasi als Anfixdroge für Neosimeaner. Sims Inselgeschichten. 

Wie das Leben so spielt.: Da macht man nichts böses ahnend eine nette Kreuzfahrt in äquatoriale Traumdestinationen und der Pott erleidet Schiffbruch. So findet man sich nach stürmischer Nacht auf See erschöpft aber gesund und munter in den Gestaden einer idyllischen Südseeinsel wieder, mit nichts mehr als den paar Fetzen, die man am Leib trägt. So wandelt der Sim auf den Spuren Robinson Crusoes und muss erst mal für die elementaren Dinge des Lebens sorgen, wie Nahrungsbeschaffung, ein trocken Dach über dem Kopf und andere Annehmlichkeiten, die das Sime… äh Insulanerleben angenehmer gestalten. Dabei spielt sich Inselgeschichten in weiten Teilen wie ein Adventure, wenn es darum geht, im jeweiligen Bereich bestimmte Gegenstände zu finden, die einen in der Story voranbringen. Ja, richtig gehört, Story. Inselgeschichten ist nämlich nicht nur ein eigenständiges Addon, das mit der Technik der heute verbreiteten Rechner nämlich sogar hübsch aussieht und annehmbar flüssig läuft. Nein es ist das erste Sims, in dem man von einem roten Faden an die Hand genommen wird. So erzählt Inselgeschichten eine lustige Story, die jeweils pro Abschnitt gestellten Aufgaben lassen keine Langeweile aufkommen.

Am Anfang steht natürlich der Sim-Editor, in dem man in bewährter Manier seinen Sim erstellen kann, Inseloutfit inklusive. Danach hat man die Wahl zwischen dem Story- und dem Klassikmodus. Beim Storymodus geht es darum, in 24 aufeinander aufbauenden spannenden Levels seinem Sim den Überlebenskampf beizubringen. Mit der Zeit kann man sich sein Dasein auf der einsamen Insel nämlich recht annehmlich gestalten, mit dem Setting angepassten Alltagsgegenständen, die es über das bekannte Menü zu erwerben gibt. Daneben geht es noch darum, sich mit den verschiedenen Ureinwohnern der Insel gut zu stellen, welche einem das Fortkommen zuweilen auch erheblich erleichtern. So schließt man in einem der früheren Level Freundschaft mit einem Affen, der nicht nur ein putziges Haustier darstellt, sondern fortan auch zum täglich Brot beiträgt. Bereits recht früh kann nämlich auch hier der Sim einen Beruf ergreifen, mit dem sich Credits verdienen lassen, wichtig um neue Alltagsgegenstände anzuschaffen. Der Affe hilft hierbei.

Früher oder später trifft man dann auf andere Schiffbrüchige, nu geht der Trubel um soziale Synergien und Antipathien in gewohnter Manier los. Nun sorgt man nicht nur für sich, sondern auch für die anderen gestrandeten Sims. Über die ganze Zeit hin bastelt man am höchsteigenen Rettungsfloß, das einen von der Insel in zurück in die Zivilisation bringen soll. Im klassischen Modus gibt es keine Storyline, stattdessen

ist das Ende noch komplett offen. So erkundet man mit seinem Sim die Insel, passt sich die Umgebung allen Wünschen entsprechend an und wartet darauf, was der Strand so anspült – das kann nämlich alles mögliche sein: Mysteriöse Gegenstände, nützliche Utensilien oder auch einmal den ein oder anderen gestrandeten Sim …

Technisch weiß „Die Inselgeschichten“ durchaus zu überzeugen. Die Grafik basiert auf Sims 2 und schon etwas in die Jahre gekommen, dafür läuft sie auch auf derzeitigen Mittelklasse System annehmbar gut. Die Umgebung ist voller liebevoll gestalteter Details, die Mimik und Gestik der einzelnen Charaktere sind flüssig und realistisch und auch die verschiedenen Wetter-Animationen wie Regen, brütende Sonne oder kalter Wind wirken sehr echt. Es macht Spaß, die Sims bei ihrem Leben auf der Insel zu beobachten.

Der Sound fügt sich gut ins Setting ein, die Musik ist unaufdringlich. Besonders die Soundeffekte geben der Szenerie einen sehr realistischen Touch und lassen in vielen Szenerien eine gute räumliche Ortung der Quelle zu. Gesprochen wird wie gewohnt simeanisch.    

 

Fazit:

Die Sims „Inselgeschichten“ ist das erste Sims-Game seit der guten alten Sim City-Zeit, dass mich doch länger zu fesseln verstand. Sandbox Games sind nämlich eine schöne Sache, aber ich gehöre zu den Gamern, der gerne ein wenig von einem roten Faden an die Hand genommen werden. Besonders die Optimierungen in Bezug auf die Bedienung zur Pflege seines Sim fand ich sehr angenehm. Mit einem Klick lassen sich nämlich die Bedürfnisse seines Schützlings ersehen und erfüllen. Die Storyline ist so klischeehaft wie stimmig. Inselgeschichten ist ein eigenständiges Addon, das auch Gamer, die um Sims bisher einen Bogen gemacht haben, ansprechen könnte. Empfehlung!

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