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Regio "Im Walgau" ist startklar

Der Walgau wächst immer näher zusammen.
Der Walgau wächst immer näher zusammen. ©Harald Hronek

Walgaugemeinden stimmen einem Schulterschluss zu gemeinsamer Regionalplanung zu.

AMP Die Mehrheit der Gemeinden zwischen Frastanz und Nüziders hat den Beitritt zur Regio “Im Walgau” bereits beschlossen. “Bis zur Sommerpause werden alle Gemeinden dabei sein”, ist Manfred Walser vom Nenzinger Büro für den vom Land auf drei Jahre fixierten Regionalentwicklungsprozess überzeugt. Ende des Jahres läuft die Initiative aus und soll nunmehr durch einen Verein mit eigenem Statut und Geschäftsleitung längerfristig gemeinde- und bezirksübergreifend operieren. Mit ins Boot sollen auch Göfis, Bürs , Bürserberg und Brand. Die Stadt Bludenz will vorerst den “Beobachterstatus”. “Dabei wäre gerade für Bludenz die Chance, sich als Bezirksstadt zu positionieren”, zeigt man im Walgau Befremden über diese Haltung. “Pro Einwohner sind derzeit 5 Euro als Mitgliedsbeitrag geplant. Auch das Land wird sich zumindest an Projektkosten weiter beteiligen”, bestätigt Manfred Walser. Voraussichtlich bleibt das Büro in Nenzing. Die neue Geschäftsführung wird überregional ausgeschrieben.

RFI wird “ruhend” gelegt
Die vor acht Jahren gegründete “Regionale Freizeit und Infrastrukturgesellschaft GmbH” (RFI) mit den Gemeinden Bludesch, Ludesch, Schlins, Nenzing und Sonntag war mit vielen Ideen quasi Voirreiter für die Regio “Im Walgau”. Vom Naturproduktemarkt über bis zum Nordic – Walking Parcours, vom “Walgauer” als Geschenkmünze bis zur Stärkung der regionalen Freizeiteinrichtung und der Bündelung von gemeinsamen PR-Maßnahmen hat die RFI in den vergangenen acht Jahren viele Akzente gesetzt, die man jetzt auch bei der Regio “Im Walgau” aufgreifen will. “Auf zwei Hochzeiten tanzen macht wenig Sinn”, will man auch im RFI-Aufsichtsrat, dem die Bürgermeister der Gemeinden angehören, Konsequenzen ziehen und die Gesellschaft mit Ende des Geschäftsjahres am 31. Oktober 2011 ruhend legen.

Räumliche Entwicklungskonzepte
Räumliche Entwicklungskonzepte als Grundlage für weitere Besiedlungsstrukturen und eine visionäre Abgrenzung von Grünzone und Siedlungsgebiet im Walgau sind vorrangig. Die Blumenegg-Gemeinden Bludesch, Thüringen und Ludesch haben ihre Zielsetzungen bereits soweit definiert, dass die Planungsausschreibung für ein räumliches Entwicklungskonzept an verschiedene Planungsbüros erfolgen kann. In Bludenz, Bürs und Nüziders gibt es die ersten Grundsatzgespräche, in den Dreiklang-Gemeinden Düns, Dünserberg, Schnifis und in Röns befassen sich die Gemeindevertretungen derzeit noch mit den kommunalen Zielsetzungen. Angedacht ist ein gemeinsames Entwicklungskonzept auch zwischen den beiden Marktgemeinden Frastanz und Nenzing. Dann bleiben noch Schlins und Satteins. Der industrielle “Überhang” im Walgau verlangt auch nach einer klaren Definition für Landwirtschaft und Tourismus. “Während die Milchproduktion trotz rückläufiger Betriebe in der Vergangenheit kontinuierlich gestiegen ist, spürt man von der einstigen “Salatschüssel” im Walgau nichts mehr”, sieht Manfred Walser brachliegendes Wirtschaftspotential und nennt den benachbarten Allgäu als bestes Beispiel, wie so etwas funktionieren kann.

Ramschwagplatz,Nenzing, Austria

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