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Regierung lädt AMS-Chef Kopf vor

AMS-Chef Johannes Kopf wurde von der Regierung vorgeladen.
AMS-Chef Johannes Kopf wurde von der Regierung vorgeladen. ©APA
Nach einem kritischen internen Revisionsbericht muss AMS-Chef Johannes Kopf, der den Bericht nach Eigenangaben selbst in Auftrag gegeben hat, nun zur Klarstellung bei der Regierungsspitze antreten, berichtet die "Kronen Zeitung" in ihrer Sonntag-Ausgabe. Demnach fordern Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) eine Reform des AMS.

Die Regierungskoordinatoren Gernot Blümel (ÖVP) und Norbert Hofer (FPÖ) sowie die Sozialministerin Beate Hartinger (FPÖ), Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) und Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) sollen eine Task Force für diese AMS-Reform bilden.

Das Büro von Bundeskanzler Kurz bestätigte auf APA-Anfrage den Bericht. Der Termin mit Kopf werde voraussichtlich erst nach Ostern stattfinden. Kopf ist nämlich auf Urlaub und unterzieht sich einer länger geplanten Knieoperation, ist einem Twitter-Eintrag zu entnehmen. Seine Rückkehr kündigte er für den 9. April an.

Bereits am Samstag sind die NEOS ausgeritten um Kopf den Rücken zu stärken. “Kanzler Kurz will die Versäumnisses des früheren Integrationsministers Kurz auf den heutigen AMS-Chef Kopf abwälzen – das geht so nicht”, betonte NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker.

Das Arbeitsmarktservice (AMS) wird von einer Doppelspitze geführt, wobei Kopf der ÖVP und sein Co-Vorstand Herbert Buchinger der SPÖ zugerechnet wird.

(APA)

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