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Regierung im Jemen startete Offensive gegen Al-Kaida

Jemenitische und emiratische Truppen sind am Sonntag erstmals seit einem Jahr Krieg in die Al-Kaida-Hochburg Mukalla im Süden des Landes eingedrungen. Kämpfer der Extremisten-Organisation hätten sich aus der Hafenstadt zurückgezogen, berichteten Bewohner. Zuvor waren bei Luftangriffen nach Angaben von Augenzeugen 30 Kämpfer der Extremistenmiliz getötet worden.


“Die Befreiung von Mukalla aus den Händen der Al-Kaida-Terrororganisation hat begonnen”, hieß es in einer offiziellen Erklärung. Der Jemen gilt als Hochburg der islamistischen Al-Kaida. Der örtliche Ableger wird von westlichen Experten als besonders gefährlich eingestuft. Die USA setzten jahrelang Drohnen gegen Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel ein. Die Gruppe bekannte sich unter anderem zum tödlichen Anschlag auf die französische Satirezeitschrift “Charlie Hebdo” im vergangenen Jahr.

Unterdessen rang die jemenitische Regierung bei einem Treffen mit Vertretern der Huthi-Rebellen in Kuwait um eine Lösung. In dem arabischen Land tobt ein Konflikt zwischen Anhängern des von Saudi-Arabien unterstützten Präsidenten Abd-Rabbu Mansur Hadi und den mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen. In den Auseinandersetzungen kamen mehr als 6.000 Menschen ums Leben. Betroffen ist vor allem das von Huthis kontrollierte Zentrum und der Norden des Landes, während sich im Süden ein Sicherheitsvakuum bildete.

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