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Regierung beschließt einheitliche Herbstferien

Schullandesrätin Barbara Schöbi-Fink präsentiert die Pläne für bundesweit einheitliche Herbstferien.
Schullandesrätin Barbara Schöbi-Fink präsentiert die Pläne für bundesweit einheitliche Herbstferien. ©VN/Lerch
Die Regierung beschließt am Mittwoch im Ministerrat die von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) initiierten einheitliche Herbstferien. Gemeinsam mit der Vorarlberger Schullandesrätin Barbara Schöbi-Fink wurden die Pläne heute präsentiert.

Ab dem Schuljahr 2020/21 haben alle Kinder österreichweit vom 27. bis 31. Oktober frei. Für 2019/2020 gibt es eine Übergangsregelung: Die Bildungsdirektionen können in Absprache mit den Bildungsregionen die Herbstferien für ihr Bundesland vorgeben.

Der Gesetzesentwurf für die Herbstferien – der kommende Woche in Begutachtung geht – bringt den Schülern allerdings nicht mehr unterrichtsfreie Tage: Denn für die freie Woche zwischen dem Staatsfeiertag am 26. November und Allerseelen am 2. November werden (je nachdem wie die Feiertage fallen) ein bis drei schulautonome Tage verwendet – und müssen die Schüler künftig nach Ostern und Pfingsten schon am Dienstag wieder zur Schule.

Familienfreundliche Regelung

Derzeit würden viele Familien darunter leiden, dass die Herbstferien von Schule zu Schule unterschiedlich geregelt sind. Die fixen Herbstferien brächten den Eltern Planungssicherheit, erklärte Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) in einem schriftlichen Statement. Auch FPÖ-Vizekanzler Heinz-Christian Strache hält eine bundeseinheitliche Regelung für sinnvoll. “Nach einem Vierteljahrhundert der Debatte wird endlich eine klare Regelung eingeführt”, freut sich Bildungsminister Faßmann, dass sein Vorschlag umgesetzt wird.

(APA)

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