Regenschirm und Badehose: Es bleibt schwül und gewittrig

©EPA
Perfektes Badewetter lässt auch zu Ferienbeginn weiter auf sich warten. Laut Prognosen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) vom Freitag bleibt das Wetter sehr wechselhaft und schwül. Auch Schauer und Gewitter sind jederzeit möglich.

Am Samstag kann man im Osten und Süden mit einigen Sonnenstunden rechnen. Der Nachmittag bringt aber wieder im ganzen Land, vor allem im westlichen Bergland, Regenschauer und Gewitter. Am ehesten trocken bleibt es im Osten. Wind weht mäßig aus westlicher Richtung.

Auch Sonntags bleibt das unbeständige und regnerische Wetter bestehen. In ganz Österreich gehen über den Tag verteilt Schauer und Gewitter nieder, im Westen und Norden schon ab den Morgenstunden. Die neue Woche fängt genauso an, wie die alte ausklingt und bringt nasses und schwüles Wetter. Die Temperaturen bewegen sich laut Prognosen der ZAMG in den nächsten Tagen zwischen 23 und 27 Grad. Eine echte Verbesserung der Lage ist im Moment nicht abzusehen und so bleibt es weiterhin wechselhaft.

Obwohl viele über das schwül-warme Wetter klagen, dürften die Probleme mehr im subjektiven Empfinden als im gesundheitlichen Bereich liegen: “Die Schwülheit per se hat auf den Organismus keine Auswirkungen”, stellte Wolfgang Schreiber, Chefarzt vom Österreichischen Roten Kreuz, klar. Die Hitze fühle sich dadurch einfach nur unangenehmer an.

Eine signifikante Steigerung an Rettungseinsätzen in Wien oder im restlichen Österreich könne man jedenfalls nicht feststellen. “Es gibt täglich Schwankungen um fünf bis zehn Prozent, das ist ein Auf und Ab, das der Norm entspricht”, erklärte der Mediziner. “Die Leute verhalten sich vernünftig. Sie trinken viel und suchen den Schatten, damit überstehen sie diese Zeit auch gut.” Die medialen Infos der vergangenen Jahre hätten hier offenbar geholfen, vermutete Schreiber.

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