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Red Bull investiert jährlich Millionen in soziale Engagements

Dornbirn - Mit 11 Mrd. Euro wertvollste Marke Österreichs, mit über 3 Milliarden verkauften Dosen 2006 ein "Absatzkaiser2, mit Produktivität und Umsatzrentabilität bei den Besten der Besten:

Dass Red Bull – im beschriebenen Kerngeschäft, aber z. B. auch beim Sport-Sponsoring – für immer neue Superlative und Rekorde gut ist, erstaunt niemand mehr wirklich. Dass der Konzern von Dietrich Mateschitz, dessen privates Vermögen ebenfalls in den Toppositionen einschlägiger Rankings aufscheint, aber auch beim Wahrnehmen sozialer und gesellschaftspolitischer Verantwortung in einer eigenen Liga spielt, überraschte doch so manchen Teilnehmer der jüngsten Veranstaltung der Serie „Unternehmer sein heute“ in der Fachhochschule Dienstagabend, für die Red Bull-Prokurist Rudolf Theierl als Vortragender gewonnen werden konnte.

Theierl, bei Mateschitz seit Unternehmensgründung 1987 mit an Bord und heute „Head of Charity and Non Profit Activities“ beim Dosen-Giganten, dessen Hauptabfüller (in Rankweil, Nüziders, Widnau) mit Rauch ebenfalls ein Riese ist: „Die Philosophie von Corporate Social Responsibility (CSR) gliedert sich in zwei Denkschulen. Eine europäische, die vor allem im Unternehmen selbst entsprechende Akzente setzt, und eine amerikanische, gemäß der Firmen vor allem dann an die Gesellschaft denken und ,ihr etwas zurückgeben’, wenn sie selbst toll performen.“ Red Bull agiere so gesehen ,europäisch’, indem etwa durch Zusammenführen von Dosenherstellung und Dosenabfüllung Millionen Transportkilometer eingespart werden. Red Bull stifte aber auch und erst recht im amerikanischen CSR-Sinn gesellschaftlichen und sozialen Nutzen, indem mit Millionen-Beträgen die Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg, die Stiftung ,Wings for Life’ sowie die Mentor-Stiftung unterstützt werden, um nur drei herausragende Engagements in einer langen Liste von CSR-Aktivitäten zu nennen.

Die „kleine, aber feine“ (Theierl) Privat-Uni Paracelsus nimmt seit Start des Lehrbetriebes im Herbst 2003 nur 42 Studenten pro Jahr auf, die (bereitwillig) 8500 Euro Studiengebühr pro Jahr hinlegen. Durch die hohen Qualitätsansprüche der Mini-Uni kann sie beim Recruiting für Lehre und Forschung die besten Köpfe an sich binden. Red Bull verschafft dem kleinen brain-trust durch übernommene Ausfallshaftung bzw. garantierte Gemeinkostenabdeckung (wenn sie nicht selbst verdient würden) jenen Spielraum, den Wissenschafter z. B. an den USA so schätzen.

Die Stiftung „Wings for Life“ wiederum, 2004 aus Begegnungen Mateschitz’ mit Motocross-Denkmal Heinz Kinigadner geboren, dessen Bruder und dessen Sohn wegen ihrer identischen Motorsportleidenschaft heute querschnittsgelähmt sind, will „Querschnittlähmung heilbar machen. Pharmariesen und öffentliche Hand tun hier zu wenig, weil z. B. Krebsbekämpfung von den Fallzahlen her ein viel vordringlicheres Anliegen ist – unsere Stiftung will hier zu zielführenden Ergebnissen gelangen, da auch jede (Sport-)Querschnittlähmung eine Tragödie zu viel ist“, rechtfertigte Theierl den von Red Bull in diesem Bereich betriebenen Aufwand.

Auch die – vom schwedischen Königshaus initiierte – Mentor-Stiftung, als deren Österreich-Schirmherr Mateschitz seit Jahren fungiert, stiftet unschätzbaren gesellschaftlichen Nutzen, indem sie sich der Suchtprävention (Jugendlicher) verschrieben hat. Sie entspricht damit jenem Förderungswürdigkeits-Katalog, der Voraussetzung für Red Bull-Geld für CSR-Anliegen ist: „Das Projekt muss zu unserer Unternehmensphilosophie passen, nachhaltig sein, der Gesellschaft zum Nutzen gereichen. Die Projektumsetzung muss professionell wie wir in unserem Kern-Business sein“, erläuterte Theierl.

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