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Rechtsextremist rollte faschistische Fahne in Rom aus

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In Andenken an die Machtübernahme von Diktator Benito Mussolini und der von ihm geführten faschistischen Bewegung in Italien vor 95 Jahren hat ein rechtsextremer Aktivist am Samstag versucht, die faschistische Fahne vor der Abgeordnetenkammer in Rom auszurollen. Er wurde von der Polizei wegen Verherrlichung des Faschismus angezeigt.

Kontrollen sind in ganz Rom im Gang, um rechtsextremistische Demonstrationen in Erinnerung an Mussolinis Machtübernahme am 28. Oktober 1922 zu verhindern. Das Innenministerium hatte eine von der Rechtspartei Forza Nuova angekündigte Demonstration in dem von Mussolini errichteten römischen Viertel EUR verboten.

Die Partisanenvereinigung ANPI veranstaltete am Samstag eine Demonstration mit dem Slogan “Antifaschismus in Marsch”, der sich Parteien und Gewerkschaftsverbände sowie die römische Bürgermeisterin Virginia Raggi anschlossen. “Wir sind stolz darauf, eine antifaschistische Stadt zu sein. Jemand versucht, die Uhren der Geschichte zurückzudrehen, doch wir werden uns mit allen Mitteln dagegen wehren”, stellte Raggi fest.

(APA)

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