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Rechnungshof-Kritik am Baumanagement am Flughafen

Vernichtendes Urteil über Flughafen erwartet
Vernichtendes Urteil über Flughafen erwartet ©APA (Jäger)
Die Prüfer des Rechnungshofes (RH) gehen mit dem Flughafen-Vorstand hart ins Gericht, schreibt "Die Presse" unter Berufung auf einen fast fertigen Rohbericht. Bei der Errichtung des Skylink-Terminals in Wien fehlte es an Baumanagement und Kontrolle, zudem seien die Kosten künstlich nach unten gedrückt worden. Der Flughafen reagierte auf den Bericht mit Verwunderung.

Angesichts des völlig aus dem Ruder laufenden Budgets seien “Sonderprojekte” – wie die Gepäckbeförderung, die Arbeiten am Vorfeld und die Sicherheitsmaßnahmen – “ausgelagert” worden. Diese Projekte im Volumen von rund 150 Mio. Euro gehörten laut RH aber zum Skylink. Die Gesamtkosten würden dann aber über der Milliarde Euro liegen, die von der Flughafen-Spitze immer in Abrede gestellt worden ist. Skylink sollte ursprünglich 400 Mio. Euro kosten und zur Fußballeuropameisterschaft 2008 in Betrieb gehen. Jetzt ist von 830 Mio. Euro die Rede, die Inbetriebnahme ist für Mitte 2012 vorgesehen.

Die siebenköpfige Prüfertruppe des Rechnungshofes hat seit 23. Oktober jedes Büro durchforstet, jeden Ordner umgedreht, jedes Papier unter die Lupe genommen – und zig Kisten an Material mitgenommen. Nun sei der RH-Rohbericht zum neuen Terminal Skylink des Flughafens Wien fast fertig. Am Freitag finde die Schlussbesprechung mit dem Flughafen-Vorstand statt. Die Nerven von Herbert Kaufmann, Ernest Gabmann und Gerhard Schmid liegen dem Bericht zufolge blank – alles andere als ein vernichtendes Urteil wird in Flughafen-Kreisen als Wunder gewertet, schreibt die “Presse”.

“Wir finden es als verwunderlich, wenn aus einem Rechnungshofbericht zitiert wird, der angeblich noch gar nicht vorhanden ist und dessen Besprechung erst am Freitag stattfindet”, sagte der Sprecher der Flughafen Wien AG, Peter Kleemann, am Mittwochabend zur APA. Dem Flughafen Wien liege kein Rohbericht vor, so der Sprecher. Die im Zeitungsartikel genannten Vorwürfe seien bereits seit langem öffentlich bekannt und wurden vom Flughafen Wien in der Vergangenheit bereits mehrfach dementiert, führte Kleemann aus.

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