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Reaktionen auf EU-Wahl

Zufriedenheit bei SPÖ, ÖVP und Grünen, Jubel bei der Liste Hans-Peter Martin und Katzenjammer bei der FPÖ - so können die Reaktionen der Parteien auf das Ergebnis der EU-Wahl in Österreich zusammengefasst werden.

Die SPÖ freute sich über ihren Stimmenzuwachs und auch darüber, dass erstmals seit 1986 Schwarz-Blau die Mehrheit verloren habe. Spitzenkandidat Hannes Swoboda sprach von einem tollen Ergebnis.

Von Seiten der ÖVP verwies Generalsekretär Lopatka darauf, dass die Volkspartei als eine der wenigen Regierungsparteien bei der Europa-Wahl zulegen haben können. Spitzenkandidatin Ursula Stenzel sieht sich persönlich gestärkt.

Die Grünen freuten sich namens Bundesgeschäftsführer Franz Floss über das historische Überschreiten der Zehn-Prozent-Marke und das zweite Mandat, das an die bisherige Nationalratsabgeordnete Evelin Lichtenberger fällt.

Am Größten war die Euphorie aber beim eigentlichen Wahlsieger Hans-Peter Martin, der von einem „Sieg für die mutigen Bürger” sprach. Ex-ORF-Moderatorin Karin Resetaris, die mit ihm ins EU-Parlament einzieht, sah ihre nächtlichen Gebete erhört. An eine Parteiengründung auch auf Bundes- oder Landesebene denkt Martin aber trotz des hervorragenden Votums vorerst nicht.

In der FPÖ war Katzenjammer und Schönreden angesagt: „Europawahlen sind Europawahlen und die innenpolitischen Chancen für uns sind weiterhin gut”, sprach sich Parteichef Herbert Haupt gegen Personaldebatten aus. Auch Spitzenkandidat Hans Kronberger denkt trotz des Debakels nicht an persönliche Konsequenzen und hofft, dass er ins EU-Parlament einziehen kann. Ob er vom Listendritten Andreas Mölzer durch dessen Vorzugsstimmen-Kampagne ausgestochen worden ist, wird man frühestens morgen erfahren.

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