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Rückholaktion bei Käse: Suche nach Ursachen von Bakterien-Befall

Im Falle der mit Listeria-Bakterien behafteten Käsesorten einer oststeirischen Firma ist man auf der Suche nach der Ursache: Prolactal sei dabei, mit einem externen Expertenteam und in enger Kooperation mit der Lebensmittelaufsichtsbehörde und dem Veterinäramt die Ursachen zu erforschen.
Damit solle garantiert werden, dass die Produktion “in der gewohnten Qualität in Kürze wieder aufgenommen werden kann”, so Prolactal-Geschäftsführer Sebastian Wimmer am Montag. Am Wochenende wurde eine Rückholaktion für die in Frage kommenden zwischen 50 und 60 Tonnen Käse gestartet.

Im Zuge der Rückholaktion finde kein weiterer Verkauf in den Supermärkten statt. Kunden werden ersucht, bereits erworbene Produkte in die Verkaufsstelle zurückzubringen, sie erhalten den Verkaufspreis erstattet. “Aus Sicherheitsgründen rufen wir alle Chargen zurück”, sagte Wimmer am Montag. Er betonte, dass es sich bei der Aktion um eine weitreichende, vorbeugende Maßnahme handle, “um jedes Sicherheitsrisiko für die Konsumenten auszuschließen”. Betroffen sind nach Analysen einzelner Proben die Sorten Hartberger Bauernquargel Natur, Paprika und Kümmel, Steirischer Quargel mit Paprika bzw. Kümmel sowie die Sorten Fastenkäse Klassik bzw. Chili.

In Österreich waren u.a. Märkte von Spar und der Rewe-Gruppe, in Deutschland nur Lidl-Märkte betroffen. Lidl in Österreich hatte den Käse nicht im Sortiment. Listerien können besonders bei Kranken, Schwangeren oder Neugeborenen schwere und in manchen Fällen lebensgefährliche Infektionen auslösen. Bei gesunden Menschen sind Erkrankungen selten.

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