RC Höchst feiert 45. Weltcupsieg in der Vereinsgeschichte

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Die regierenden Radball Weltmeister und Grand-Slam-Sieger Patrick Schnetzer und Markus Bröll vom RC Mazda Hagspiel Höchst gewinnen das WC-Turnier in Ailingen.

45 Weltcupsieg für den RC Mazda Hagspiel Höchst im Radball. In einem packenden, hochklassigen Finalspiel besiegten sie im ersten UCI-Weltcup-Turnier der neuen Saison in Ailingen bei Friedrichshafen die Vizeweltmeister aus Deutschland, Gerhard und Bernd Mlady mit 5:3 Toren. Damit zeigten sie einmal mehr, dass das große Ziel auch für 2019 das Erreichen des Weltcup-Finales ist (18.1.2020, Möhlin/Schweiz).

Vorrunde: Weltmeister und Vizeweltmeister ohne Punkteverluste

In dem sehr gut besetzten Turnier – von den Top-Nationen waren jeweils die zwei stärksten Teams am Start – gewannen sowohl Höchst 1/Österreich wie auch der RMC Stein/Deutschland überlegen die Vorrunde.

In der stärkeren Gruppe 1 siegten Schnetzer/Bröll in allen Partien und erreichten 12 Punkte bei 23:10 Toren. Knapp war lediglich das Resultat gegen die Deutschen Vizemeister Oberndorf (5:4). Diese verloren aber das Spiel gegen Pfungen/Schweiz (5:6) und wurden somit nur Gruppendritte. Pfungen erreichte mit einer sehr kompakten Leistung das Halbfinale.

In der Gruppe 2 war der Weltcupstart für die SG Sulz/Dornbirn überraschend gut. Für die 3-fachen U23-Europameister ist es die dritte Weltcupsaison insgesamt. Mit zwei Siegen und einem Remis gegen die routinierten Schweizer aus Mosnang (Schneider/Looser) erreichten Kevin Bachmann/Stefan Feurstein den Einzug ins Halbfinale. Nur gegen die Vizeweltmeister aus Stein gab es eine knappe 5:6 Niederlage.

Im Halbfinale wieder ein „Österreicher-Duell“

Höchst 1 war im Spiel gegen die SG Sulz/Dornbirn ungefährdet und gewann mit 7:2 Toren. Es zeigte sich, , wie stark Schnetzer/Bröll sowohl im Angriffsspiel wie auch in der Abwehr waren. Knapp vor Spielschluss stand es schon 7:0 für Höchst ehe die SG Sulz/Dornbirn noch zwei Treffer aufholte.

Die Vizeweltmeister vom RMC Stein, Gerhard und Bernd Mlady, bezwangen die derzeit beste schweizerische Mannschaft aus Pfungen (Benjamin und Severin Waibel) in einem tollen und spannenden Halbfinalspiel knapp mit 6:5 und standen somit als Finalgegner für die Höchster fest.

Bachmann/Feurstein verloren nach großem Kampf gegen Pfungen und wurden gute Vierte

Es war wohl die Routine, die letztendlich den Ausschlag für die knappe 4:6 Niederlage im Spiel um den 3. Platz gab. Die Schweizer Benjamin und Severin Waibel (Pfungen) lagen mit 3:1 knapp vor Spielende in Front, ehe Bachmann/Feurstein noch der Ausgleich gelang und sie somit eine Verlängerung des Spiels um eine Halbzeit erzwangen. Dort fehlte aber ein wenig das Glück und auch die Erfahrung, um ein so routiniertes Team wie Pfungen zu besiegen. Für Bachmann/Feurstein war aber bereits der zweite Einzug in ein Halbfinale bei einem Weltcup-Turnier, ein großer Erfolg.

Das Finalspiel endete 5:3 für die Höchster Weltmeister Schnetzer/Bröll

Höchst 1 und der RMC Stein zeigten im Finale, dass sie zu recht die derzeit besten Radballmannschaften der Welt sind. Nach der überraschenden Führung für Stein dauerte es einige Zeit, bis sich Schnetzer/Bröll auf die Gegner einstellten und den verdienten Ausgleich erzielten. Mit zwei Eckballtoren zogen sie auf 3:1 davon, ehe Bernd Mlady nach einem schönen Zusammenspiel auf 3:2 verkürzte. Die Partie wurde zunehmend spannender. Nach einem nicht verwandelten 4m-Strafstoß von Höchst rollte aber Angriff auf Angriff gegen das Tor von Stein. Mit 5:3 endete diese hochklassige Partie. Es war insgesamt der 45.Weltcup-Sieg für ein Höchster Team in der gesamten Weltcup-Ära seit 2002. Eine einmalige Bilanz!

Schnetzer/Bröll wurden als UCI-Jahres-Ranking-Sieger 2018 geehrt

Zu Beginn der Siegeszeremonie erhielten Patrick Schnetzer und Markus Bröll aus Händen des technischen Delegierten der UCI, Hanspeter Flachsmann, noch die Trophäe für das punktebeste Team der abgelaufenen Saison. Insgesamt erreichten die beiden Ausnahmesportler 480 Punkte. Nach der Auszeichnung zur Mannschaft des Jahres in Vorarlberg eine weitere große Anerkennung für ihr großes Können.

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