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Razzien nach Anschlagdrohung

Nach Hinweisen auf einen möglichen Anschlag auf die US-Botschaft in Athen hat die griechische Polizei am Mittwoch drei Wohnungen durchsucht.

Zehn irakische Einwanderer und eine Frau aus der Ukraine seien vorübergehend festgenommen und verhört worden. Die Hinweise hätten sich jedoch als unbegründet herausgestellt, sagte die Polizei. Waffen oder Sprengstoff wurden nicht gefunden. Straßensperrungen während der Razzien lösten im Zentrum Athens ein Verkehrschaos aus.

„Wir nehmen jeden Hinweis sehr ernst“, sagte der Sprecher der griechischen Polizei Panagiotis Stathis im Rundfunk weiter. Nach Polizeiangaben gab es Informationen aus „glaubwürdiger Quelle“, dass eine „Aktion gegen die amerikanische Botschaft vorbereitet“ werde. Nach Erkenntnissen des Nachrichtensenders SKAI war die angeblich glaubwürdige Quelle jedoch ein irakischer Einwanderer, der Landsleute nach einem Streit als Terroristen angeschwärzt habe.

US-Botschafter Charles Ries wertete die Polizeiaktion als „Beweis für die sehr gute Kooperation“ der Botschaft mit den Sicherheitskräften des Landes. Eine griechische Terrorgruppe Namens „Revolutionärer Kampf“ hatte im Jänner einen Anschlag mit einer Panzerfaust auf die US-Botschaft in Athen verübt, bei der geringer Schaden entstanden war.

Die US-Botschaft schloss aus Sicherheitsgründen ihre Pforten. Die Umgebung wurde weiträumig abgesperrt.

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