Raue Stimme des Folk-Rock in Dornbirn

Dornbirn - Zwei geschlagene Stunden konzertierte Mister Bob Dylan erstmals in Vorarlberg.

Auf 20 Uhr pünktlich war Mister Bob Dylan für sein Konzert im Dornbirner Messestadion angekündigt. Schlag 20.01 Uhr betrat er, behütet und mit einem Winken an die Fans, die Bühne. Die jubelten los und Robert Allen Zimmerman, genannt Bob Dylan, spielte los. Zwei Stunden lang, was als Beweis für seine gute Laune gewertet werden kann. Denn wäre dem nicht so gewesen, hätte es schon sein können, dass er die Bühne nach kaum 60 Minuten auch wieder verlassen hätte.

Mehr Bewegung

Aber so bot er seinen 4500 Fans aus Vorarlberg, der Schweiz, Liechtenstein, Deutschland und selbst England 120 Minuten Musik an – wobei, der große Bewegungsfanatiker ist Bob Dylan ja nicht. Ein Ausfallschritt, eine Kniebeuge, ein abschließendes Winken. Gejubelt wurde nach jedem seiner Songs. Seine richtig großen Hits packte Dylan erst bei den Zugaben aus und kochte mit „Like a Rolling Stone“ und „Forever Young“ die Fanmenge einmal ordentlich auf. Ein Statement also, mit dem Dylan den Abend im Messestadion Dornbirn beschloss. Es war ein gemütlicher Abend mit Folk und Rock und einem der einflussreichsten Musikern des 20. Jahrhunderts auf der Bühne, der spielend zwischen Gitarre, Keyboard und Mundharmonika wechselte und sich musikalisch absolut professionell und in Top-Qualität präsentierte. Über genügend Konzertroutine verfügt Dylan ja, der sich seit 1988 auf der „Never Ending“-Tour befindet, jährlich an die 100 Konzerte weltweit spielt und dies auch in Zukunft zu tun gedenkt.

Die Fans singen auch

Eines fällt dabei auf, immer konzertanter werden seine Auftritte, seine Stimme und das Gefühl der Freiheit bleiben. Und haben auch die großen Hits in Dornbirn gefehlt, so sangen sich seine Fans die auf dem Nachhauseweg gegenseitig vor.

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