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Raststätten-Pläne vorgelegt

Nach jahrelangen Querelen bahnt sich eine Lösung für das Autobahnzollamt an.
Nach jahrelangen Querelen bahnt sich eine Lösung für das Autobahnzollamt an. ©Andreas Boschi

2012 soll Raststätte am ehemaligen Autobahnzollamt in Betrieb gehen.

Hörbranz. Die Pläne der Asfinag, eine Raststätte mit Tankstelle am ehemaligen Autobahnzollamt in Hörbranz zu errichten, gewinnen an Kontur. “Wir haben die Interessentensuche abgeschlossen und einen Bestbieter gefunden”, teilte Asfinag-Pressesprecher Alexander Holzedl der VN Heimat Bregenz auf Nachfrage mit. Das Rennen machte die Raststation Hörbranz GmbH. Hinter diesem Konsortium stehen der schweizerische Raststättenbetreiber My Stop, die heimischen Baukonzerne Rhomberg und Alpine (Salzburg) sowie das Ravensburger Tankstellenunternehmen Schindele, das bereits unweit der Grenze in Unterhochsteg eine Niederlassung betreibt. “Vorbehaltlich der bei Bauvorhaben üblichen Unwägbarkeiten sind wir aus heutiger Sicht sehr guter Dinge, dass wir die Arbeiten 2012 abschließen und die Raststätte eröffnen können”, prognostizierte Holzedl. Gegen welche Interessenten sich das Drei-Länder-Konsortium durchgesetzt hat wollte er nicht sagen.

Beidseitig erreichbar

Thomas Zweifel von My Stop zeigte sich “sehr, sehr erfreut, dass wir gemeinsam den Zuschlag bekommen haben.” Unter der Marke My Stop werden fünf Raststätten in der Schweiz betrieben, unter anderem am Gotthard. Das Restaurant-Konzept für Hörbranz sei noch nicht in aller Tiefe ausgearbeitet. My Stop wolle sich aber architektonisch an die regionalen Gegebenheiten anpassen. Neben dem Restaurant wird die geplante Raststätte auch eine Pkw-Tankstelle und einen 24-Stunden-Shop mit Caféteria bzw. Take away im klassischen My Stop-Stil umfassen. Die Raststätte, die von Bregenz aus betrachtet auf der linken Seite des Areals konzipiert ist, wird von Pkw beidseitig erreichbar sein. Die Zufahrt wird über eine Unterführung bewerkstelligt.

Keine Abfahrt

Jedoch ohne Anbindung zum niederrangigen Straßennetz, wie Bürgermeister Karl Hehle schon vor Monaten klar machte: “Der Verkehr bleibt auf der Autobahn. Es geht schließlich um eine Ent- und nicht eine weitere Belastung.” Lkws, die in Richtung Deutschland unterwegs sind, werden auf der gegenüberliegenden Seite der Raststätte eine eigene Tankstelle anfinden. Grundsätzlich beurteilt Hehle den Ausgang des Bieterentscheids positiv: “Es freut mich, dass mit Rhomberg und Schindele zwei Unternehmen vertreten sind, die schon bei den Bemühungen, einen Gewerbepark anzusiedeln, mit im Boot waren und deshalb mit den Verhältnissen und der Materie vertraut sind. Ich bin sehr zuversichtlich, dass am Autobahnzollamt eine vernünftige Lösung entsteht und freue mich darauf, dass wir das Projekt gemeinsam angehen können.” Er rechne damit, dass die beteiligten Unternehmen bald in Kontakt mit der Gemeinde treten, der in diesem Fall die raumplanerische und baubehördliche Genehmigung obliegt.

Andreas Boschi

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