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Rasierklingen unter Anti-Islam-Aufklebern

Hetze mit in Kauf genommener Körperverletzung.
Hetze mit in Kauf genommener Körperverletzung. ©NoWüGIDA
Würzburg. In der Nähe des Hauptbahnhofs von Würzburg sind am Montag mehrere Anti-Islam-Aufkleber aufgetaucht, mit denen eindeutig Körperverletzung beabsichtigt wird. Denn auf der Rückseite sind Rasierklingen angebracht, die jeden, der sie entfernen will, um seine Finger fürchten lassen.

Nun ermittelt die Kripo Würzburg in dem Fall. Ans Licht kam die hinterhältige Falle, nachdem ein Student einen Aufkleber mit der Aufschrift “Gib Islam keine Chance”, optisch dem bekannten “Gib Aids keine Chance” nachgebaut, entfernen wollte und sich dabei an der Hand verletzte. Das berichtet die Facebook-Gruppe “NoWüGIDA“.

Achtung liebe Mitstreiter*innen, Nazis und Islamophobe haben Aufkleber in der Stadt verteilt und hinter diesen Rasierklingen angebracht, damit Menschen, die diese entfernen, sich verletzten.

Posted by NoWüGIDA on Montag, 7. September 2015

Der 22-Jährige informierte die Polizei, die im näheren Umfeld weitere Aufkleber dieser Machart sicherstellte. Vom Täter fehlt jede Spur, allerdings wurden an den Aufklebern Spuren gesichert, die nun ausgewertet werden. Die Aufschrift legt jedenfalls einen rechtsextremen Hintergrund nahe, außerdem gibt es die Aufkleber in diversen einschlägigen Online-Shops zu kaufen. (red)

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