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Rapid Wien gelingt Auswärtssieg gegen Austria Lustenau

Rapid Wien war im Ländle nicht zu stoppen.
Rapid Wien war im Ländle nicht zu stoppen. ©APA/DIETMAR STIPLOVSEK
Nach dem enttäuschenden 0:0 im Wiener Derby gelang Rapid Wien bei Schlusslicht Austria Lustenau der Befreiungsschlag.

Das 5:0 am Samstag gegen Austria Lustenau war für Rapid Wien nach fünf sieglosen Partien in der Fußball-Bundesliga wieder einmal ein Sieg. Die Hütteldorfer kletterten damit in der Tabelle auf Rang fünf. Die Vorarlberger sind nach der siebenten Niederlage in Folge weiter sieglos.

Rapid Wien mit früher Führung in Lustenau

Nach 19 Gegentoren in neun Liga-Spielen hatte Mader versucht, seine Abwehr mit einer völlig neu formierten Innenverteidigung zu stabilisieren. Der Plan mit Rechtsverteidiger Anderson und Boris Moltenis im Zentrum ging allerdings nicht auf. Das im Training laut Mader noch sehr gut harmonierende Duo war wie auch die Teamkollegen von Beginn an in der Defensive überfordert.

Anderson ließ im Strafraum im Duell mit Seidl das Bein stehen. Schiedsrichter Daniel Pfister sah sich die Aktion erst nach Intervention des VAR am Bildschirm an und zeigte dann auf den Elfmeterpunkt. Grüll ließ sich die Chance nicht entgehen und beendete damit seine Liga-Ladehemmung in der laufenden Saison. Und gleich folgte der Doppelpack. Grüll zog nach innen, wurde zu wenig attackiert und traf genau ins Eck.

Von der wackeligen Lustenauer Abwehr profitierte wenig später auch noch Mayulu. Rapids Stoßstürmer knallte den Ball zuerst zwar aus zwölf Metern noch drüber, machte seine Sache bei seiner zweiten Chance aber besser. Der Franzose kam nach Kühn-Vorarbeit im Strafraum mit links zum Abschluss, brachte den Ball an Domenik Schierl vorbei und jubelte über sein drittes Saisontor.

Rapid Wien legt nach Seitenwechsel nach

Nicolas Kühn (30.) und Grüll (39.) verabsäumten es, den Vorsprung weiter auszubauen. Die Lustenauer kamen vor der Pause nur einmal gefährlich in den Rapid-Strafraum, da rettete Niklas Hedl bei einem Rhein-Kopfball (37.). Auch nach dem Seitenwechsel blieb eine Reaktion der über weite Strecken nicht bundesligatauglich agierenden Hausherren aus. Gleich nach Wiederbeginn rettete bei einem Querfeld-Kopfball noch die Stange (47.).

In der 62. Minute war das nicht mehr der Fall. Da legte der vom kurz zuvor eingewechselten Grgic ideal bediente Kühn uneigennützig quer auf Seidl, der sich diese Chance nicht entgehen ließ. Dem noch nicht genug, erhöhte der komplett ungedeckte Grgic nach Kühn-Zuspiel noch auf 5:0. Die Lustenauer verloren damit noch höher als zuletzt gegen Salzburg (0:4). Die Rapidler halten nun bei 14 Punkten und kletterten vorerst in die obere Tabellenhälfte.

(APA/Red)

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