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Rapid-Sieg dank Hoffer-Doppelpack

Der österreichische Fußball-Rekordmeister SK Rapid hat am Sonntag in einem wahren Geduldsspiel in Graz einen verdienten 2:0-Sieg beim GAK gefeiert.

Damit wahren die Hütteldorfer seine Chancen im Kampf um einen UEFA-Cup-Platz am Leben erhalten. Die beiden entscheidenden Treffer für die spielbestimmenden Hütteldorfer erzielte der eingewechselte Youngster Erwin Hoffer erst in der Schlussphase (74., 84.).

Rapid hat als Fünfter (49 Punkte) damit weiterhin drei Zähler Rückstand auf den Tabellenzweiten Mattersburg (52), der am Vortag ebenso wie der Dritte Pasching (51) und der Vierte Ried (50) drei Punkte eingefahren hatte. Das Rennen um die beiden Europacup-Plätze ist in den zwei ausständigen Runden damit weiterhin ein Vierkampf. Rang vier berechtigt lediglich zur UI-Cup-Teilnahme.

Hoffer hatte seine erste Chance in der 70. Minute noch über das Tor geknallt. Vier Minuten später machte der 20-jährige Stürmer seine Sache besser, lenkte einen Kincl-Kopfball nach Hofmann-Eckball entscheidend ins Tor ab. Weitere zehn Minuten später entschied Hoffer die Partie nach sehenswerter Einzelaktion mit seinem vierten Bundesliga-Treffer. In der Nachspielzeit vergab er sogar noch völlig freistehend die Chance auf den Hattrick.

Rapid hatte schon in der ersten Spielhälfte das Geschehen bestimmt, war in der Offensive aber über weite Strecken zu ideenlos. Die erste Großchance fand daher sogar der sehr defensiv eingestellte und auf Sicherheit bedachte GAK aus einem Konter vor. Amerhauser verzog nach gutem Zuspiel von Schenk von knapp außerhalb des Strafraums (11.).

Die Grün-Weißen wurden durch Bilic, Boskovic und Bazina gefährlich, die zuletzt allesamt beim 3:0-Sieg im Wiener Derby gegen die Austria getroffen hatten. Erst parierte Schranz einen Bilic-Versuch auf das kurze Eck (18.), nach dem darauf folgenden Eckball lenkte der starke GAK-Keeper einen Distanzschuss von Boskovic mit den Fingerspitzen an die Querlatte.

Die größte Rapid-Chance in Durchgang eins vergab Bazina, dessen Schuss aus der Drehung Schranz noch an die linke Stange lenkte. Mit dem zu schwach ausgefallenen Nachschuss von Hofmann hatte Schranz – der beste Grazer – keine Mühe. Erst als nach der Pause Kincl als dritter Stürmer für Dober eingewechselt war, häuften sich die Chancen. Zuerst vergab Hofmann nach Kincl-Vorarbeit (47.), im Anschluss traf der Tscheche selbst eine Hofmann-Flanke im Fünfer nicht richtig (50.).

Beim Stand von 1:0 hatte der von Rapid umworbene Junuzovic mit einem guten Schuss den Ausgleich am Fuß, scheiterte aber an Rapid-Keeper Payer, der sich dabei das einzige Mal auszeichnen konnte (78.). Rapid vergab daraufhin durch Kincl, dessen Kopfball Schranz parierte (82.), und Bazina, der erneut nur die Stange traf (83.), weitere gute Gelegenheiten.

Dennoch feierten die Hütteldorfer in verdienter Manier ihren ersten Auswärtssieg beim GAK seit dem 12. November 2000. Damals hatte Dejan Savicevic zum 1:0 getroffen. Die als Absteiger feststehenden Grazer dagegen sind bereits seit fünf Spielen sieglos.

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