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Rapid hofft auf Trainereffekt, Salzburg-Coach jagt Rekord

Rapid will die Niederlage in Ried ausbügeln
Rapid will die Niederlage in Ried ausbügeln ©APA
Nach dem Abgang von Trainer Damir Canadi hofft Rapid in der 29. Bundesliga-Runde im Heimspiel gegen Altach auf einen Befreiungsschlag.
Das Spiel im Liveticker

Das Spiel im Liveticker

Salzburg-Coach Oscar Garcia könnte gegen den WAC die persönliche 100-Punkte-Marke knacken. Sturm trifft auf Ried, die Admira empfängt den SKN St. Pölten. Abgerundet wird der Spieltag am Ostersonntag mit dem Auftritt der Austria in Mattersburg.

“Der Rasen muss brennen”

Nach neun Runden ohne Sieg ist Rapid Wien unter Neo-Chefcoach Goran Djuricin auf der Jagd nach einem Erfolgserlebnis. Am Samstag soll im Heimspiel gegen Altach ein voller Erfolg gelingen, wodurch sich die Situation im Kampf um den Klassenerhalt etwas entspannen würde. Derzeit liegen die Grün-Weißen als Siebenter fünf Punkte vor dem Abstiegsplatz.

Djuricin versprach vor dem Duell mit dem Tabellenzweiten jedenfalls vollen Einsatz. Man werde eine andere Mannschaft als zuletzt beim 0:3 auswärts gegen Schlusslicht SV Ried sehen, versprach der Wiener, ortete eine “positive Umbruchstimmung” und forderte: “Der Rasen muss brennen.” In Sachen System und Personalfragen zeigte sich der frühere Canadi-Assistent jedoch wenig auskunftsfreudig.

“Freuen uns auf ein schönes Spiel”

Dass die Hütteldorfer im ersten Spiel unter Djuricins Führung schwierig auszurechnen seien, ist Altach-Trainer Martin Scherb ziemlich egal. “Wir bereiten unsere Mannschaft immer so vor, dass uns der Gegner überraschen könnte. Wir freuen uns einfach auf ein schönes Spiel und eine tolle Atmosphäre.” Seine Mannschaft holte aus den vergangenen drei Runden nur einen Punkt und erzielte dabei kein Tor. Dafür sind die Vorarlberger gegen Rapid seit fünf Duellen ungeschlagen.

Salzburg-Coach Oscar Garcia geht am Samstagnachmittag mit den “Bullen” auf Rekordjagd. Gewinnt Red Bull Salzburg beim Wolfsberger AC, hat er im 45. Spiel als Cheftrainer der “Bullen” die 100-Punkte-Marke geknackt. Den diesbezüglichen Rekord in der Drei-Punkte-Ära hält Salzburgs Ex-Coach Roger Schmidt, der dafür 47 Spiele benötigte. Oscar steht aktuell bei 99 Zählern. Nach elf Siege in den letzten zwölf Spielen spricht fast alles für die Gäste.

Dennoch will der WAC dem Titelverteidiger nicht ängstlich gegenübertreten. “Wir wissen, dass es nichts bringt, wenn wir uns nur hinten reinstellen und ihnen das Spiel überlassen. Wir müssen von Anfang an dagegenhalten und unsere Chancen nutzen. Dann ist auch gegen Salzburg was möglich”, sagte Boris Hüttenbrenner.

“April-Krise”

Für die Wiener Austria soll Mattersburg erneut ein guter Boden für die Wende werden. Vor fast exakt einem Jahr befanden sich die Wiener so wie heuer in einer “April-Krise”, schossen sich mit einem 9:0 im Pappelstadion aber den Frust von der Fußball-Seele. Am Ostersonntag gastieren die Violetten wieder im Burgenland. Vier Niederlagen in Serie stehen für sie aktuell zu Buche. “Wir hatten letzte Saison um genau dieselbe Zeit eine ähnliche Situation und haben es in die Europa League geschafft, so wird es auch heuer sein”, versprühte Thorsten Fink demonstrativ Optimismus.

Mattersburg holte zuletzt ein 2:0 bei der Admira, beendete damit eine Liga-Serie von 17 Auswärtsspielen ohne Sieg. Vor heimischer Kulisse ist der SVM im Frühjahr ohnehin eine Macht: In vier Antritten gelangen vier Siege. Der seit Winter amtierende Trainer Gerald Baumgartner will “zu Hause kein Spiel mehr verlieren”. Gleichsam warnte er aber vor den Wienern: “Ein angeschlagener Gegner kann gefährlich sein.”

Sturm Graz und die SV Ried benötigen vor dem Aufeinandertreffen am Karsamstag gleichsam Zähler. Geht es für die Grazer vor heimischer Kulisse um die Eroberung des zweiten Tabellenranges, will das Bundesliga-Schlusslicht aus dem Innviertel den Rückstand auf den neunten Platz tunlichst verringern. Vier Punkte fehlen den Riedern acht Runden vor Saisonende auf das rettende Ufer. Sturm-Coach Franco Foda fordert von seinen Mannen vollen Einsatz, erklärte, dass seine Elf “an die Grenze gehen” müsse. Stefan Hierländer fehlt Sturm aufgrund seiner Roten Karte, die er beim 0:1 in Salzburg erhielt. Bei den Riedern könnte Torhüter Reuf Durakovic zu seinem fünften Bundesliga-Einsatz kommen, da der Einsatz von Kapitän Thomas Gebauer nach dessen Wadenverletzung noch fraglich war.

Im Niederösterreich-Duell mit der Admira hat der SKN St. Pölten die nächsten wichtigen Punkte im Kampf gegen den Abstieg im Visier. Der zweite Sieg in Folge nach dem 2:1 bei der Austria wäre ein wichtiger Schritt Richtung Klassenerhalt – unabhängig von den Ergebnissen der Konkurrenten, wie Trainer Jochen Fallmann betonte. “Wir schauen nur auf uns und haben alles selbst in der Hand.”

Allerdings wartet mit der Admira ein unangenehmer Gegner. “Sie haben sich unter dem neuen Trainer Damir Buric defensiv stabilisiert, stehen eine Spur tiefer und spielen zügiger nach vorne. Wir müssen geduldig sein und die wenigen Räume nützen, die sich uns bieten werden”, erklärte Fallmann. Auch Buric äußerte sich lobend über den Gegner. “St. Pölten ist als erfahrene Mannschaft gut organisiert, kann schnell umschalten, ist bei Standard-Situationen stark und kann jedem Gegner wehtun”, sagte der Kroate.

(APA)

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