Rang zwei als primäres Ziel

Zwei erste, 13 zweite und elf dritte Plätze - der KSV Götzis trägt den Titel des "Kronprinzen" in der Ringer-Bundesliga zu Recht. In der am Samstag beginnenden Saison hat man sich das Erreichen des Finales zum Ziel gesetzt.

Michael Häusle, der das Amt des Trainers von Karl Kathan übernommen hat, spricht von einer guten Mischung aus arrivierten eigenen Kämpfern und einer gezielten Verstärkung in Gewichtsklassen, in denen es keinen KSV-Athleten gibt. “Besonders in den oberen Gewichten haben wir derzeit noch einen Nachholbedarf. Unsere jungen Leute sind noch nicht so weit, um in der Liga mit den routinierten Kämpfern mithalten zu können”, so Häusle. Ob der 37-Jährige, der die intere Punktwertung beim KSV in der Bundesliga mit 395,5 Zählern anführt, noch einmal selbst auf die Matte steigen wird, will der Neocoach nicht ausschließen. “Primäres Ziel ist es, unsere jungen Kämpfen an die kommenden Aufgaben heranzuführen”, so Häusle.

Der KSV-“Feldherr” war auch einer der Befürworter für die Ligareform, die ab der Saison 2006 in Kraft tritt. “Eine Meisterschaft mit sechs Vereinen verliert auf Dauer einfach an Attraktivität. Daneben sorgt aber auch die Regelung, dass einige Vereine mehr Legionäre bzw. Leihringer einsetzen dürfen, für eine Wettbewerbsverzerrung”, so Häusle. “Ich bin froh, dass ab 2006 die Achterliga kommt, und auch die Modusänderung mit den zwei Runden zu je sieben Kämpfen in beiden Stilarten pro Kampfabend ist ein Schritt in die richtige Richtung.” Vorerst gilt es aber, sich voll auf die aktuelle Saison zu konzentrieren. “Krönung wäre natürlich der Gewinn des dritten Meistertitels nach 1983 bzw. 1999 in der Vereinsgeschichte.

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