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Räumlicher Entwicklungsplan für Buch

Die Entwicklung der Kommune Buch, so wie bei den gemeindeeigenen Grundstücken am „Rosa`s Bühel“, bilden einen Schwerpunkt für die Verantwortlichen.
Die Entwicklung der Kommune Buch, so wie bei den gemeindeeigenen Grundstücken am „Rosa`s Bühel“, bilden einen Schwerpunkt für die Verantwortlichen. ©Michel Stocklasa
Buch. Gemeinde erarbeitet Grundlagen für die künftige bauliche und räumliche Entwicklung.
Räumlicher Entwicklungsplan für Buch

Seit dem vergangenen Sommer beschäftigen sich die Gemeindeverantwortlichen intensiv mit der Erarbeitung eines räumlichen Entwicklungsplans, was seit der Novelle zum Raumplanungs- und Grundverkehrsgesetz 2019, für alle Kommunen in Vorarlberg einen verpflichtenden Bestanteil darstellt. Auch in Buch zählt die Raumplanung zu einem facettenreichen Dauerthema, zumal die Anzahl der Wohngebäude in den letzten zwei Jahrzehnten stark angestiegen ist. Neben der positiven Bevölkerungsentwicklung gibt es aber auch leerstehende Objekte. Dies bedingt mit der nötigen Sensibilisierung zum sparsamen Umgang mit Grund- und Boden, auch die Definierung von Grundlagen für die Zukunft. Dabei ist der räumliche Entwicklungsplan (REP) ein aussagekräftiges Instrument zur Darstellung langfristiger baulicher und räumlicher Ziele.

Sicherung von Grundlagen

Konkret geht es in der Kleingemeinde um die Sicherung und die planerische Ausweitung von Lebensgrundlagen für die Bevölkerung bei Wohn- und Arbeitsräumen (gemeindeeigene Grundstücke für heimische Bauwerber, Ansiedelung Kleingewerbe udgl.), Erhaltung von Freiflächen für die bodenabhängige Lebensmittelerzeugung, oder auch der qualitative Umgang mit dem charakteristischen Landschaftsbild samt den nötigen Freiräumen. Unter Federführung von Expertin Maria – Anna Schneider – Moosbrugger konnten die Mitglieder der Gemeindevertretung, sowie des Ausschusses für Raumplanung, schon einige markante Orts- und landschaftsbildliche Ziele beraten und analysieren.

Künftige Entwicklung

Hierbei fanden neben einem Workshop auch zwei Begehungen im Gemeindegebiet statt, um in allen 18 Parzellen den aktuellen Stand dokumentieren zu können. Konkret geht es darum, wo künftig eine Entwicklung in den Siedlungsräumen in Zentrumsnähe oder in peripherer Lage stattfinden soll. Weitere Aspekte: Schließung von Baulücken, Nutzung von unbewohnten Objekten, die Erhaltung von Einzelhofsiedlungen und die Fokussierung zur verdichteten Bauweise. Der Schutz von Streuobstwiesen, Hecken- und Wegstrukturen sowie landschaftsprägenden Bäumen bildet ebenso einen Bestandteil des „REP“.

Verbindende Basis

Zwischenzeitlich gibt es einen Erstentwurf zur strategischen Plangrundlage, die unter Einbeziehung der Bevölkerung (Fragebogen, Bürgerversammlung,…) komplettiert werden soll, ehe die Beschlussfassung durch die Gemeindegremien, letztendlich durch das Land Vorarlberg, folgt. Für die örtliche Politik ist das „REP“ eine transparente und verbindende Basis etwa bei Widmungsentscheidungen für die nächsten 10 Jahre. (MST)

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