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Rätselraten um Pflege von Haider-Gedenkstätte an Unfallort in Kärnten

LR Köfer: Land pflegt Marterl seit Jahren nicht mehr. Auch FPK kommt für Kosten nicht auf.
LR Köfer: Land pflegt Marterl seit Jahren nicht mehr. Auch FPK kommt für Kosten nicht auf. ©APA
Um die Pflege der im Jahr 2009 errichteten Gedenkstätte für den verstorbenen Landeshauptmann Jörg Haider an der Unfallstelle in Lambichl bei Klagenfurt herrscht Rätselraten.
Haider-Gedenkstätte in Lambichl

Während die Tageszeitung “Österreich” in ihrer Dienstag-Ausgabe berichtete, das Land Kärnten habe die Pflege des Marterls nun eingestellt, hieß es aus dem Büro des zuständigen Landesrates Gerhard Köfer (TS) auf APA-Anfrage, dass das Land bereits seit Jahren nicht mehr für die Pflege aufkomme. Gerüchte, dass sich die Straßenverwaltung um das Denkmal kümmert, hatte es allerdings immer wieder gegeben.

Pflege der Gedenkstätte liege bei Partei

“Es gibt keine Kostenstelle. Die Pflege der Gedenkstätte liegt seit Jahren bei der Partei (FPK, Anm.)”, sagte ein Sprecher Köfers. Der Neo-Landesrat habe bei seinem Amtsantritt dennoch extra angewiesen, dass Mitarbeiter der Straßenverwaltung die Gedenkstätte nicht pflegen dürfen. Vor Köfer war der ehemalige Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) für Straßenbau und damit die Mitarbeiter der Straßenverwaltung zuständig gewesen.

Öffentlicher Dienst pflegt keine private Gedenkstätte

Ähnlich wie Köfer argumentiert auch der neue Landeshauptmann Peter Kaiser (S). “Es ist sicher nicht Aufgabe des öffentlichen Dienstes, ein private Gedenkstätte zu pflegen. Wenn jemand die Pflege privat durchführen will, dann soll er das machen”, sagte ein Sprecher Kaisers. Beim Eigentümer der Gedenkstätte, der FPK, weiß man auch nicht, wer sich um das Marterl kümmert. “Das entzieht sich meiner Kenntnis, die Partei sicher nicht”, sagte FPK-Chef Christian Ragger. Zudem seien in Kärnten derzeit andere Themen – wie das Budget oder die Zukunft der Landestankstellen – brennender, als die Pflege der Gedenkstätte, so Ragger.

(APA)

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