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Radteam Vorarlberg nimmt Formen an

Radteam Vorarlberg erhält ein völlig neues Gesicht.
Radteam Vorarlberg erhält ein völlig neues Gesicht. ©Vol.at/Luggi Knobel
  Rankweil. Das heimische Radteam hat drei weitere österreichische Spitzenfahrer unter Vertrag genommen.

Das Radteam Vorarlberg wird im kommenden Jahr ein völlig anderes Gesicht erhalten. Zahlreiche Fahrer des 13 Mann Kaders sind neu. Und man wird 2012 verstärkt noch einmal weitere Österreichische Fahrer im Team Vorarlberg sehen. Vergangene Woche hat Teamchef Thomas Kofler mit Florian Gaugl, Patrick Konrad und Andreas Hofer gleich drei absolute Spitzenfahrer im Nachwuchsbereich in Österreich unter Vertrag nehmen können. Alle drei sind Jahrgang 1991 und sind bisher für das Team Radland Tyrol gefahren. Hofer wurde z.B. heuer bei der Weltmeisterschaft in der U23 Kategorie 14 im Einzelzeitfahren und auch Staatsmeister in dieser Disziplin. „Wir freuen uns auf diese Jungen hoffnungsvollen Athleten, die uns sicher viel Freude machen werden“. Daneben sind mit Daniel Rinner und den beiden Vorarlbergern Dennis Wauch und Tobias Jenny, bereits vor zwei Wochen 3 neue Athleten im Team vorgestellt worden.

Weiteres „Kaliber“ könnte folgen

Vieles deutet derzeit darauf hin, dass auch der Gesamtsieger der „Tchibo TopRadLiga“ Florian Bissinger den Weg zum Team Vorarlberg findet.   Bissinger (Jg. 1988) ist bisher für das Team ARBÖ KTM Oberndorfer gefahren, kommt aus Deutschland und würde eine optimale Position neben Josef Benetseder einnehmen.

 Routiniers bleiben weiterhin beim Team

Neben den jungen Athleten werden aber auch einige arrivierte Fahrer ein weiteres Jahr beim Team bleiben. So etwa die beiden Teamkapitäne Josef Benetseder (OÖ) und Sprinter Rene Weissinger (GER). Auch auf die Dienste von „Schwerarbeiter“ Dominik Hrinkow darf Teammanager Kofler weiterhin bauen.

DER RÜCKBLICK

Österreichs Nummer 1 – Das Beste Team des Landes

Vorarlberg hat im Sport mit dem Team Vorarlberg die Nummer 1 in Sachen Radsport in Österreich. Mit dem Gesamtgewinn der Tchibo TopRadLiga 2011 hat die heimische Radmannschaft einmal mehr ihre Klasse unter Beweis gestellt. Es ist dies der 1. Mannschaftstitel für das Team im 13. Jahr des Bestehens.

 Trotz schwierigem Jahr erfolgreich abgeschlossen

Unter der Leitung von Thomas Kofler und Harald Morscher hat man es auch 2011 geschafft, wieder ein starkes Team zu formen.  Rund um die Teamleader Josef Benetseder aus Oberösterreich und dem Schweizer Reto Hollenstein, sind etliche junge Fahrer verpflichtet worden. Und die haben zum Teil ordentlich aufgezeigt. Etwa ein Silvan Dillier aus der Schweiz, er gehört in seiner Altersklasse U23 zu den Besten in Europa. Auch Dominik Hrinkow (Oberösterreich) hat mit seinen ständigen Attacken bei den verschiedenen Rennen, an die Team Zeiten eines Pascal Hungerbühler erinnert.

Aus heimischer Sicht war in dieser Saison mit Dominik Brändle ein Vorarlberger Fahrer mit dabei. Sein persönliches Ziel, die Nominierung zur Österreich Rundfahrt, hat er ohne Probleme erreicht. Bei der Rundfahrt selbst, zählte er dann zu den aktivsten Fahrern. Zudem wurde er heuer 3. Im U23 Bewerb Einzelzeitfahren bei der Österreichischen Meisterschaft.

 Josef Benetseder – der Mann für alle Fälle – auch in dieser Saison an der Spitze

Er fährt seit Jahren für das Team Vorarlberg und hat im vergangenen Jahr mit dem Gewinn des Bergtrikots bei der Österreich Rundfahrt, sowie dem Gewinn der Einzelwertung in der Tchibo TopRadLiga endgültig für Schlagzeilen gesorgt. Josef Benetseder aus Oberösterreich ist mittlerweile ein starker Leader im Team Vorarlberg. Auch heuer hat er, obwohl länger durch Krankheit gehandicapt, gegen Ende der Saison noch einmal ordentlich aufgezeigt und hat die Tchibo RadLiga auf Rang Zwei abgeschlossen.

 Internationale Einsätze – Fokus auf den Rennen in Österreich

In der Saison 2011 war das Team Vorarlberg wieder auf den Straßen ganz Europas unterwegs. Von Deutschland über die Schweiz nach Italien, Slowenien, Kroatien und Frankreich kämpfte das Vorarlberger Team oft ganz vorne um Ergebnisse und Aufmerksamkeit. Ein Rennschwerpunkt lag 2011 aber vor allem auch auf Österreich. Egal ob bei der Österreich-Rundfahrt oder in der heimischen Rad-Bundesliga, der Tchibo Top Rad Liga, ist das Team Vorarlberg längst eine bekannte Marke geworden.

 Holpriger Start in die erste Saisonhälfte

Zu Beginn der Radsaison hatte das Team aber auch so seine Probleme. Man kam sportlich nicht so ganz auf Touren und so bangte man einige Zeit sogar um die Teilnahme an der Österreich Rundfahrt. Doch dank des beherzten Einsatzes in der Mannschaft unter Leitung von Harald Morscher hat man sich dann quasi 5 vor 12 die fixe Nominierung für die Rundfahrt geholt. Und dort hat man dann auch gezeigt, dass man zu Recht dabei ist. Spitzenergebnisse gab es gleich zweimal. Rene Weissinger wurde bei der Auftaktetappe Neunter, bei der letzten Etappe in Wien sogar Fünfter.

Ganz starke zweite Saisonhälfte

Das Team ist nicht nur eines der traditionsreichsten und am meisten etablierten Mannschaft in Österreich, es ist auch das beste heimische Team. Mit diesem offiziellen Titel darf sich das Team erstmals im dreizehnjährigen Bestehen schmücken, nachdem auf eindrucksvolle Weise – am Ende der heimischen Radsaison das Team Vorarlberg als Sieger der Top Rad Liga-Mannschaftswertung ausgezeichnet wurde. Topplatzierungen in allen Bundesländern stehen auf der Erfolgsliste 2011, ganz an der Spitze der Sprintsieg von René Weissinger bei der Burgenland-Rundfahrt in Oberwart.

Nicht nur bei den Auftritten in Österreich, auch im Ausland war das Team Vorarlberg erfolgreich unterwegs. Und das bei einigen der wichtigsten Rennen Italiens, Deutschlands und der Schweiz, wo die Fahrer vor allem mit der inzwischen für das Team typischen angriffslustigen Fahrweise auf sich aufmerksam machten. Versteckt hat sich das Team Vorarlberg weder bei der Tour du Gauvedan in Frankreich (Reto Hollenstein schloss als Gesamt-Dritter ab), noch bei der topbesetzten Österreich-Rundfahrt oder den harten Rundfahrten in Italien.

Dillier, Hollenstein und Weissinger – Fahrer am Podest

 

Neben Josef Benetseder haben vor allem die beiden Schweizer Silvan Dillier und Reto Hollenstein  für Topergebnisse bzw. Podestplätze im Team gesorgt. Und auch Routinier Rene Weissinger aus Deutschland hat seine starke Saison mit dem Sieg bei der Burgenlandrundfahrt gekrönt.

Einige – Spitzenergebnisse Team Vorarlberg Saison 2011

  1. Plätze

Tchibo Top RadLiga Gewinner Mannschaftswertung

Tchibo Top RadLiga  Burgenlandrundfahrt – Rene Weissinger

EM-U23 Madison – Silvan Dillier

U23-Schweizer Meisterschaft – Silvan Dillier

  1. Plätze

Tchibo Top RadLiga – Gesamt-Einzelwertung – Josef Benetseder

Tchibo Top RadLiga – Ljubljana – Zagreb – Reto Hollenstein

             EM Punktefahren – Silvan Dillier

  1. Plätze

ÖM – Einzelzeitfahren – Josef Benetseder

ÖM – U23 – Einzelzeitfahren – Dominik Brändle             

Insgesamt gab es für das Team Vorarlberg in dieser Saison 15 Podestplätze und 21 weitere Top-Ten Platzierungen.

Veranstaltungen in Vorarlberg

Mit der Heimveranstaltung dem Tchibo TopRadliga Rennen in Nenzing, dem Int. Radkriterium in Rankweil, sowie der Auftaktetappe der Österreich Rundfahrt hat das Team Vorarlberg in dieser Saison die Radsporthighlights auf der Strasse in Vorarlberg umgesetzt. Rund um die sportlichen Einsätze hat Thomas Kofler ein starkes Team im Organisationsbereich an seiner Seite. Besonders die Auftaktetappe der 63. Österreich Rundfahrt von Dornbirn nach Götzis überbot das bisher dagewesene. Tausende Zuseher auf der Strecke und über 7.000 Zuschauer beim Ziel in Götzis. Da gab es Lob von allen Seiten.

 

 

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