Radteam fordert nach Chaos nun Sanktionen vom Weltverband

Nach der mysteriösen Absage zwölf Stunden vor dem Abflug nach Mexiko fordert das Team Vorarlberg nun vom Weltverband eine Antwort.
Nach der mysteriösen Absage zwölf Stunden vor dem Abflug nach Mexiko fordert das Team Vorarlberg nun vom Weltverband eine Antwort. ©VOL.AT/Luggi Knobel
Zwölf Stunden vor dem Abflug zur Mexiko Rundfahrt erfolgte vom Veranstalter die Absage. Nun fordert der heimische Profiradrennstall nach dem Chaos Sanktionen vom Weltverband.

Saisonauftakt auf den Kopf gestellt – Mexiko Rundfahrt 12 Stunden vor Abflug abgesagt – Aldo Ilesic beim GP Izola UCI 1.2 auf Rang 12

Unglaublich was sich wenige Stunden nach der gelungenen Team Präsentation in der Nacht abgespielt hat. Der Veranstalter teilt den Mannschaften via Mail die Absage der Mexiko Rundfahrt mit – dies genau 12 Stunden vor dem geplanten Abflug in der Nacht um 2 Uhr.

Mit einer in einer Nachtaktion neu umgestellten Mannschaft startete das Team dann am GP Izola UCI 1.2 in Slowenien. Aldo Ilesic wird 12. In Anbetracht auf die alles andere als glückliche Vorbereitung schlugen sich die Fahrer gut.

Alles schien ideal zu laufen. Nach der Team Vorstellung am vergangenen Freitag, dann in der Nacht die Hiobsbotschaft. Der Veranstalter schickt allen Teams die Information dass sie die Rundfahrt aufgrund finanzieller Probleme abgesagt haben – Punkt. Somit musste der Kader für Slowenien umgestellt werden (Räder aus den Flugkartons raus, zusammenbauen, Räder aus den Bussen raus, die richtigen Räder für Slowenien rein, Fahrer in der Nacht informieren, Logistikplan umstellen usw.). Abreise nach Slowenien statt um 6 Uhr erst um 10 Uhr – Ankunft nach etlichen Staus erst nach 20 Uhr.

So ging die frühe Post in der Spitzengruppe in Slowenien ohne Team Vorarlberg Fahrer ab, da die Beine nachvollziehbar nicht gut waren zu Beginn. Aldo Ilesic wurde mit einem Rückstand von 1min 14sec im Sprint der Verfolger 12., Patrick Jäger 25., Nicolas Winter 28. – alle anderen klassierten sich ebenfalls zeitgleich in der ersten Verfolgergruppe.

Mexiko muss ein Nachspiel haben – UCI Weltverband gefordert

Unglaublich – dies ist nicht würdig für eine UCI Kategorie Rundfahrt. Hier ist nun der Weltverband UCI gefordert, dass solche Aktionen nicht mehr vorkommen bzw. diese Veranstalter sanktioniert werden.

Doppelt bitter für das Team und die Fahrer: Andere Rennen wie der GP Lugano hat man abgesagt aufgrund der Mexiko Rundfahrt. Deshalb fehlt nun das wichtige Rennprogramm. Aber auch die Fahrer haben sich speziell auf die Höhe in Mexiko vorbereitet und viel investiert.

So spielt der Sport – leider gehören auch solche Vorkommnisse dazu. Nun gilt es den unglücklichen Saisonstart zu vergessen und nach vorne zu schauen. Es stehen noch viele Rennen am Programm in dieser Saison. Unter anderen hat man aktuell auch die Einladung zur Fleche de Sud UCI 2.2 in Luxemburg im Mai erhalten.

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