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Putin eskaliert: "Keine Zukunft" für die Ukraine

Putins Prognosen
Putins Prognosen ©AP, Canva
Putin schildert seine Ansichten und Prognosen für die Ukraine.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat in jüngsten Äußerungen die ukrainische Führung stark kritisiert und sich selbstsicher über den Fortgang des Ukraine-Krieges geäußert. Bei einem Treffen im Kreml, bei dem er von in der Ukraine kämpfenden russischen Militärs umgeben war, nannte er die ukrainische Führung "Idioten und Neofaschisten". "Sie sind völlig verrückt geworden, oder um es einfacher auszudrücken, sie sind völlig unverfroren geworden", so Putin. Diese Bemerkungen wurden von Pawel Sarubin, einem kremlnahen Berichterstatter des russischen Staatsfernsehens, über seinen Telegram-Kanal verbreitet.

Angriff auf Selenskyj und ukrainische Führung

Putin soll behauptet haben, dass der ukrainische Präsident bewusst einem "Altnazi" zugeklatscht habe. Der Kremlchef spielte damit auf einen Eklat beim Besuch von Wolodymyr Selenskyj in Kanada an, als zu seiner Rede vor dem Parlament ein 98-jähriger SS-Veteran bewusst eingeladen und als Gegner Russlands beklatscht wurde. Daraufhin trat der Parlamentschef in Kanada zurück. Putin wertete die Szene als Beweis für die neofaschistische Haltung der aktuellen Führung in Kiew.

Putin
Putin ©AP

Pessimistische Prognose für die Ukraine

Bezüglich der Zukunft der Ukraine äußerte sich Putin pessimistisch. Er lobte die russische Rüstungsindustrie für ihre gesteigerte Produktion und stellte die Ressourcen der Ukraine als erschöpft dar, was nach seiner Einschätzung auf eine fehlende Zukunft für das Land hindeutet. Putin, der 2022 einen brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine begann, hat das Existenzrecht der Ukraine wiederholt infrage gestellt.

Wiederaufnahme von Luftangriffen

Das britische Verteidigungsministerium berichtete, dass Russland nach einer mehr als zweimonatigen Pause erneut Ziele in der Ukraine mit strategischen Luftwaffenangriffen ins Visier genommen hat. In der Nacht des 7. Dezembers flog die russische Luftwaffe zum ersten Mal seit dem 21. September große Angriffe auf Kiew und die Zentralukraine, was nach britischen Einschätzungen der Beginn einer größeren militärischen Kampagne sein könnte.

(VOL.AT)

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