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Prozess gegen Österreicherin in Jakarta vertagt

29-Jährige erkrankt, Zeuge nicht erschienen.
29-Jährige erkrankt, Zeuge nicht erschienen. ©AP
Der Prozess gegen eine Niederösterreicherin in der indonesischen Hauptstadt Jakarta wegen der Einfuhr von Drogen ist am Mittwoch vertagt worden. Die 29-Jährige sei erkältet und mit Fieber vor Gericht erschienen, sagte Außenministeriumssprecher Martin Weiss zur APA. Deshalb und weil auch ein Zeuge nicht auftauchte, habe der Richter die Verhandlung rasch unterbrochen.

Nächster Prozesstermin sei voraussichtlich der 30. April, sagte Weiss. Die Österreicherin war im November 2013 am Flughafen von Jakarta mit drei Kilogramm Crystal Meth erwischt worden. Die Suchtmittel befanden sich in einem Koffer mit doppeltem Boden. Die Österreicherin beteuerte, davon nichts gewusst haben. Das Gepäckstück stamme von einem Bekannten aus Senegal, erklärte sie. Der beschuldigten Hip-Hop-Tänzerin könnte eine Haftstrafe bis zu 20 Jahren bzw. die Todesstrafe drohen.

(APA)

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