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Protest gegen Homosexuelle in Uganda

©AP
Mehrere hundert Menschen haben am Dienstag in der ugandischen Hauptstadt Kampala an einer Demonstration gegen Homosexuelle teilgenommen. Zugleich forderten sie die Abschiebung einer US-Journalistin, die als Praktikantin der Tageszeitung „Daily Monitor“ den Auftrag erhielt, über die Probleme von Homosexuellen in Uganda zu berichten.

„Homosexualität verstößt gegen die Gesetze Gottes, gegen die Gesetze der Natur und gegen die Gesetze Ugandas“, sagte der Pfarrer Martin Ssempa als Sprecher der „Interfaith Rainbow Coalition Against Homosexuality“. Er forderte die Regierung auf, trotz des wachsenden Drucks aus dem Ausland die Gesetze gegen die Homosexualität aufrechtzuerhalten. Das ugandische Strafrecht sieht für Homosexualität eine lebenslange Haftstrafe vor.

In der vergangenen Woche war die Schwulenszene in Kampala zum ersten Mal an die Öffentlichkeit gegangen. Auf einer Pressekonferenz forderten mehrere Personen die Einhaltung der Menschenrechte und ein Leben in Würde. Aus Angst vor strafrechtlicher oder sonstiger Verfolgung trugen viele Teilnehmer der Veranstaltung Masken.

Die 22-jährige Katherine Roubos aus Minnesota kam im Juni nach Kampala und erhielt als Praktikantin der ugandischen Zeitung „Daily Monitor“ den Auftrag, über die Probleme der Homosexuellen zu berichten. „Ich stelle nur die Fakten dar“, sagte sie. Sie habe keine persönlichen Meinungen in ihre Berichte einfließen lassen.

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