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"Programm und Team können den lange erhofften Schub auslösen"

©Mik
Positiv bewerten Landes-Wirtschaftsbund und Industriellenvereinigung das vorgestellte Programm der neuen Regierung. Man erhofft sich "den dringend erhofften Schub" für den Wirtschaftsstandort.

“Positiv und optimistisch” bewertet Wirtschaftsbund-Landesobmann WK-Präsident Hans-Peter Metzler das Arbeitsprogramm der neuen Bundesregierung. “Wenn die angekündigten Maßnahmen rasch angegangen werden, beurteile ich insbesondere das Wirtschaftskapitel als richtige Schwerpunktsetzung” sagt Metzler zum vorliegenden Paket. Mehr gesellschaftliche Anerkennung unternehmerischer Leistung heiße dabei die Zauberformel: “Mehr Freiheit für Unternehmerinnen und Unternehmer, weil es ohne die Bereitschaft zum unternehmerischen Risiko in unserem Land weder nachhaltigen Wohlstand noch soziale Sicherheit gibt” heisst es dort im Vorspann. “Ich teile diese Interpretation der neuen Koalitionspartner und sehe auch zahlreiche Forderungen der Vorarlberger Wirtschaft wie beispielsweise jene der Arbeitszeitflexibilisierung, der Rücknahme von “golden plating” bei der Umsetzung von EU-Vorschriften in nationales Recht oder der Reform des Verwaltungsstrafrechts (mit Vermeidung von Doppelbestrafungen) als richtige Maßnahmen.” Zielführend scheinen aus Sicht Metzlers auch die Senkung der Lohnnebenkosten, die Einführung einer Staatszielbestimmung zum Wirtschaftsstandort, die Senkung des Umsatzsteuersatzes für Übernachtungen oder die Stärkung der dualen Ausbildungsbildungsbemühungen. “Es bleibt zu hoffen, daß möglichst rasch nach dem Jahreswechsel die präsentierten Vorhaben professionell und Schritt für Schritt im Interesse des Wirtschaftsstandorts angegangen werden” schließt Metzler seine Bewertung zum vorliegenden Papier.

Martin Ohneberg: Mit neuer Regierung wieder auf Überholspur

“Das Regierungsprogramm und das präsentierte Regierungsteam können den dringenden und lange erhofften positiven Schub auslösen, um unseren Standort wieder auf die Überholspur zu bringen. Viele allgemeine Formulierung – wie die Senkung der Steuer- und Abgabenquote, die Effizienzsteigerung in öffentlichen Systemen, die Entflechtung der Kompetenzverteilung oder der Abbau von Bürokratie für Bürger und Unternehmen – bedürfen allerdings noch einer Konkretisierung. Es bleibt zu hoffen, dass der gemeinsame Wille auch den Weg bestimmt – im Sinne mutiger und notwendiger Reformen”, so Martin Ohneberg, Präsident der IV-Vorarlberg, in einer ersten Reaktion.

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